Feindbild Islam


Jürgen Todenhöfer Bild: neuwal.com

Mit Zehn Thesen gegen den Hass will Jürgen Todenhöfer zu mehr Respekt und Gerechtigkeit gegenüber dem Islam aufrufen. Und verläuft sich zum Teil in ähnlichen Stereotypisierungen, die er in seinem Buch zu kritisieren versucht.

Von Dominik Leitner neuwal

Todenhöfer versucht auf rund 60 Seiten mit vielen Vorurteilen aufzuräumen: Er erklärt, dass der internationale Terrorismus in Wahrheit bereits am Boden war, und erst durch die großen “Anti-Terrorkriege” wieder einen Aufschwung erlebte. Und außerdem, so These 3: “Terrorismus ist kein typisch muslimisches, sondern ein weltweites Problem.” Laut Europol gab es 2010 in den Ländern der EU 249 Terroranschläge, 3 davon gingen auf “islamistische” Attentäter zurück. Auch 2009 gab es 294 Anschläge, 1 davon mit “islamistischen Hintergrund.”. Da das Buch 2011 erschienen ist, fehlen die Zahlen für ebendieses Jahr, die wir hier gerne nachreichen: Im Jahr 2011 zählte man 174 Terroranschläge, 0 (in Worten: null) mit “islamistischen Hintergrund”.

Was ist der Grund für diese fast schon grotesk falsche Darstellung des internationalen Terrorismus? Braucht der Westen derartige Übertreibungen und Verzerrungen zur Begründung seiner aggressiven Machtpolitik im Mittleren Osten […]

weiterlesen

1 Comment

  1. Die Gefahr der Islamisierung des Westens liegt nicht so sehr im Terrorismus. Den kann man mit aktiven Maßnahmen austrocknen, indem man nicht erst wartet bis die Bombe irgendwo hochgeht. Die Gefahr des Islams liegt in der Rückwärtsentwicklung breiter Schichten der Gesellschaft ins Mittelalter auf das Niveau von Ziegen- und Kamelhirten

    Länder der Hochtechnologie erzeugen je Einwohner 35.000 – 50.000 US$/Jahr an BIP, die islamischen Länder mit knapp 2 Milliarden Menschen nur 500 – 5.000 US$/Jahr. Ein kleines Land wie Südkorea hat von 1990 – 1999 etwa 17.000 Patente angemeldet, Ägypten schafft mit 85 Millionen Einwohnern bei über 50% Analphabetismus 77 Patente mit so epochalen Ideen wie den Teebeutel für Linkshänder. Ägypten gilt in der islamischen Welt als fortschrittliches Land mit einem hohen Bildungsstand.

    Kein Land im globalen Wettbewerb von Wissen und Leistung kann sich den Islam leisten und dabei den hohem Lebensstandard und Sicherheit für alle bieten. Kulturgüter wie Kunst, Sport, Musik, soziale Sicherheit, Eigentum, Kommunikation, Wissenschaft gehen verloren, wenn nicht durch Wissen und Produktivität das Bruttosozialprodukt ständig neu geschaffen und auch verteilt wird. Im Islam ist totales Chaos die Normalität, jegliche Wissenschaft und Demokratie werden bekämpft, die Menschenrechte gelten als zu vernichtender Feind des Islams.

    Eine effektive Verwaltung ist unbekannt, man wendet sich an eine Person „seines Vertrauens“, zahlt das Bestechungsgeld, bekommt eine Audienz und wartet. Passiert lange nichts, wiederholt man das Prozedere solange bis einem klar wird, es geht nicht. Mangels Rechtssicherheit ist eine erteilte Genehmigung nie sicher. Sobald ein Konkurrent einen Entscheidungsträger lukrativer schmiert, marschiert das Militär auf, legt alles still und verhaftet einige Personen. Das dauert Monate und kostet noch viel mehr Schmiergeld, bis es weitergeht. Das nennt sich Klientelwesen. Eine derartige Kultur von Korruption, Betrug und Erpressung ist extrem resistent gegen jedwede Änderung.

    Der kulturelle Abgrund muslimer Immigranten ist nicht nur durch Ausbildung zu überbrücken, die Akzeptanz elementarer Normen der westlichen Gesellschaft ist wichtiger. Eine islamische Finanzpolitik, Wirtschaftspolitik und Sozialpolitik gibt es nicht, mit Probleme ignorierenden Fatwas und heiligen Koranversen bestimmen Imame nach Gutdünken unter den Vorgaben ihres erleuchteten Diktators eine Klientelpolitik auf Basis von Korruption. Mit dem islamischen Wissen bei 75% Analphabetismus und täglich 3 Stunden beten anstelle zu arbeiten ist der Wohlstand einer freiheitlichen Gesellschaft mit Hochtechnologie nicht erreichbar.

    Positive Ansätze in Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung, Medizin, Bildung, und Hygiene finden bei den Immigranten kaum Akzeptanz, sie verweigern sich mehrheitlich der Kultur des Gastlandes. Selbst hier geborene Muslime verweigern sich der Bildung in Sport, Musik, Naturwissenschaften. Sie fordern gar krasse Einschränkungen im öffentlichen Leben und der Arbeitswelt, weil ihnen der Wille Allahs sonst keine Teilnahme erlaubt und sie unfähig sind sich in Wohlstand und Sicherheit auf Basis der Menschrechte einzurichten.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.