Gut, dass dieser Papst endlich weg ist: Noch schlimmer als erwartet


Ines Pohl ist Chefredakteurin der taz und gebürtige Katholikin. Foto: Anja Weber

Gut, dass dieser Papst weg ist. Denn nichts ist gut. Nicht im Staate Vatikan und schon gar nicht im Rest der Weltkirche. Papst Benedikt XVI. ist es in seinem fast achtjährigen Pontifikat gelungen, die Befürchtungen sogar zu übertreffen.

Von Ines Pohltaz

An der Aufarbeitung der zahllosen sexuellen Gewaltverbrechen innerhalb seiner eigenen Institution zeigte der von Menschenhand gewählte Stellvertreter Gottes so wenig Interesse wie an einer Auseinandersetzung mit der faschistoiden Organisiation Opus Dei. Ob beim Thema Frauen, Homosexuelle, Aids und Vergewaltigung, also beim Thema Menschenrechte: reaktionärer als dieser Papst kann man sich kaum äußern. Auch der Besuch des Katholischen Kirchenoberhauptes in Luthers Heimat zementiert die Kirchenspaltung und brachte keinerlei Annäherung der beiden großen Christlichen Kirchen.

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