EKD: Strategien im Kampf gegen den Hunger


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Bibel, Matthäus 14:

17 Sie sprachen: Wir haben hier nichts denn fünf Brote und zwei Fische. 18 Und er sprach: Bringet sie mir her.
19 Und er hieß das Volk sich lagern auf das Gras und nahm die fünf Brote und die zwei Fische, sah auf zum Himmel und dankte und brach’s und gab die Brote den Jüngern, und die Jünger gaben sie dem Volk. 20 Und sie aßen alle und wurden satt und hoben auf, was übrigblieb von Brocken, zwölf Körbe voll. (2. Könige 4.44) 21 Die aber gegessen hatten waren, waren bei fünftausend Mann, ohne Weiber und Kinder.

Evangelische Kirche in Deutschland

Im Kampf gegen den Hunger von mehr als 870 Millionen Menschen auf der Welt haben sich die evangelische und katholische Kirche und die Bundesregierung für eine Stärkung der Landwirtschaft in Entwicklungsländern ausgesprochen. Zur Fastenzeit erklärten Bundesministerin Ilse Aigner, der Leiter des Kommissariats der Deutschen Bischöfe, Prälat Karl Jüsten und der Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, Prälat Bernhard Felmberg, es müssten alle Anstrengungen unternommen werden, um die Entwicklungszusammenarbeit auf die Ernährungssicherung in den betroffenen Regionen zu konzentrieren und die Teilhabe der Bevölkerung vor Ort zu stärken.

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3 Comments

  1. Das katholische Familienbild (Verhütungsverbot) ist eine der Methoden von religiösem Extremismus, die Bevölkerungsexplosion durch Hunger einzudämmen, anstatt mit Bildung und vernünftiger Familienplanung.

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  2. Depressionen und Angst gefährden die Gesundheit. Eine Studie im British Medical Journal an 70.000 Menschen belegt selbst leichte psychische Probleme lassen Menschen früher sterben. Die Lebenserwartung ist ein sicherer Indikator für Wohlstand, Sicherheit und medizinische Versorgung. Die biblische Altersangaben sind nur krasses Unwissen, Jäger und Sammler der Steinzeit werden 25–35 Jahre alt und leiden bereits an Krankheiten, die heute noch als Wohlstandsleiden gelten. Zur Zeitenwende werden die Menschen nur 35–50 Jahre alt.

    Im christlich dominierten Mittelalter wird intenisv gebetet, geopfert, gesühnt, gefoltert, durch heilige Kriege gemordet, Ablass bezahlt und teure Kathedralen gebaut, alles um gesund und reich zu werden. Seuchen wie Pest, Cholera usw. löschen in Europa 50% der Menschen aus. Mit der heutigen Wissenschaft, Medizin und Pharmazeutik sind die Zahlen wie folgt:
    Lebenserwartung Land (Eurostat Jahresbericht 2010)
    82,7 Jahre Japan
    81,5 Jahre Australien
    79,2 Jahre EU-27, USA
    72,8 Jahre Saudi Arabien
    72,3 Jahre Brasilien
    71,8 Jahre Türkei
    66,5 Jahre Russland
    63,5 Jahre Indien
    51,6 Jahre Süd Afrika

    Was ist los mit dem himmlischen Zombie, versteht er die Sprache der betenden Brasilianer oder Russen nicht? Kennt Allah als Hüter supergeiler Jungfrauen das Leid der Türken nicht? Was machen die Christen in Südafrika nur verkehrt? Da verteilen katholische Priester HIV infizierte Kondome um sicher 800 AIDS-Tote/Tag zu garantieren wie vom Papst gewünscht. Ist Beten etwa nur Zeitvergeudung und psychischer Stress, das allerliebste Jesulein garantiert im Buch des Heiligen Geistes allen Betenden die Erfüllung der Wünsche – bisher ohne jeden Erfolg.

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  3. Das erschütternde Foto entlarvt einmal mehr das hohle Gerede biblischer Texte. Ein solcher Bibelvers hielt die Menschen jahrhundertelang mit trügerischen Hoffnungen hin und lenkte sie nur ab von Eigeninitiative und Selbsthilfe. Die naturwissenschaftliche Forschung der letzten Jahrhunderte hat der Landwirtschaft jene Impulse verliehen, die allein in der Lage waren, den Hunger zumindest in den entwickelten Ländern zu besiegen. Stünden nicht politische und spekulativ-wirtschaftliche Interessen, aber eben auch religiöse Verblendung dagegen, wäre es weltweit möglich, alle Menschen mit genügend Nahrung zu versorgen.

    Der – zu Recht spöttisch anmoderierte – EKD-Artikel bringt unfreiwillig zum Ausdruck, dass sich die Menschen nur selbst helfen können. Ich habe noch im Religionsunterricht gelernt: Sehet die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch (Matthäus 6).

    Auf Hilfe von einem liebenden Gott zu vertrauen, gar auf eine wunderbare Vermehrung von Brot zu warten, wie es die Bibel offenbar suggerieren will, ist jedoch nicht nur dumm, es ist sträflich. Inzwischen weiß man es besser, dennoch gibt es immer noch zu viele verblendete Heilsverkünder, die meinen, die Menschen mit Sprüchen satt machen zu können. Aber immer mehr Bibeltreuen dämmert es inzwischen, dass man mit »Gottes Wort« nichts ausrichtet, was den Menschen beim Überleben wirklich hilft. In Talkshows wird daher von Kirchenvertretern heute der Spieß scheinheilig umgedreht und es wird einem naives Bibelverständnis unterstellt, wenn man auf solche Bibelverse verweist. Dabei wurde die Bibel über Jahrhunderte genau so wie oben beschrieben ausgelegt. Dumm, verlogen, dreist.

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