Religiöser Analphabetismus: „Ohne Geschichten von Gott verliert Gesellschaft Hoffnung“


Meister: „Ohne Geschichten von Gott verliert Gesellschaft Hoffnung.“ Foto: http://www.landesbischof-hannover.de

Einen wachsenden religiösen Analphabetismus in Deutschland hat Hannovers Landesbischof Ralf Meister beklagt. Die Erzählungen der Bibel seien vielen Menschen kaum noch bekannt, sagte er zum Start eines Kongresses zur Zukunft der Kirchen am Donnerstag in Hannover.

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Eine entchristlichte Welt führe zwar nicht zu einer Gesellschaft ohne Werte. „Aber ohne die Geschichten von Gott verliert die Gesellschaft Hoffnung, Zukunft und Trost“, sagte Meister. Die Fähigkeit, Mitleid und Fürsorge zu entwickeln, werde geringer.

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2 Comments

  1. Irgend wa muss er ja sagen, bei dem hohen Gehalt als Beamter. Eine Kindheit ohne „Hänsel und Gretel“, „Rotkäppchen“, „Pippi Langstrumpf“ usw. verliert die Möglichkeit Phantasien zu entwickeln und zu testen.

    Für die seit 50 Mill. Jahren in gesellschaftlichen Clans lebenden Hominiden und Primaten ist die Akzeptanz eines Führers unverzichtbar, im Clan erfolgreich zu sein und andere zu dominieren ist genetisch verankert. Ethik, Altruismus und Egoismus sind Teile der gesellschaftlichen Evolution verankert im emotional limbischen Stammhirn. Die Primatenclans kennen Hilfsbereitschaft, Empathie, Tradition, Allianzen, Egoismus und Gewalt als Kultur durch Kommunikation und Erfahrung entwickelt. Bei den Hominiden und Primaten wird dies kulturell gefestigt und vererbt, sie studieren dazu kein „Heiliges Buch“ und beten keinen Gott an.

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  2. Der Landesbischof Meister legt hier aber ein sehr zynisches Grinsen an den Tag. Kann es sein, dass ihm das Zwerchfell hüpft vor lauter Freude, wenn er seine Kritik auf die pösen Menschen ausschütten kann, die nicht mehr an seine Märchen glauben? Er scheint generell ein gut gelaunter zufriedener Mensch zu sein. Wo nimmt er das nur her?

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