Gott, die Welt und das Bodenpersonal


Papst Benedikt XVI. scheidet aus dem höchsten Kirchenamt (Bild: picture alliance / dpa / Claudio Peri)

Ein Mensch ordnet sich der Größe seiner Aufgabe unter. Die Amtszeit von Papst Benedikt XVI. endet historisch. Auch päpstliche Macht ist nur eine auf Zeit. Hinter dieses Amtsverständnis kommt Rom nicht mehr zurück.

Von Birgit WentzienChefredakteurin Deutschlandfunk

Der Denker der katholischen Kirche geht, längst wird nach einem ihm nachfolgenden Lenker gesucht. Auch ich als Protestantin werde meine Erwartungen an den Nachfolger in Rom an den Herausforderungen der Zeit orientieren müssen. Sie könnten nicht größer sein. Für viele Menschen sind Gott, Glaube und Kirche längst Teil einer Fremdsprache geworden. Der Glaube hat an Bedeutung verloren.

Kaum eine andere gesellschaftliche Entwicklung der letzten Jahrzehnte hat sich so kontinuierlich vollzogen, so gründlich und voraussichtlich auch so dauerhaft wie die Abwendung von der Kirche. Viele Kirchen bleiben leer – doch die politischen Ansprüche werden lauter: Ebenso widersprüchlich wie unvereinbar. Zu besichtigen ist eine tiefe Kluft zwischen Religionen, die sich in den Rechtsstaat einfügen wollen und Religionen, die Sonderrechte beanspruchen und Staat machen wollen.

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3 Comments

  1. @cnndrbr
    …ausserdem sollte man vorsichtiger bei der Wahl von deutschem Personal zum Staatsoberhaupt werden…sie flüchten sich gerne in die Pension und liegen dann dem Volk bis zum Ableben auf der Tasche….
    😉
    …da wird der bayrische Kardinal und Bischof a. D. Josef Ratzinger wie auch der deutsche Universitätsprofessor Ratzinger wohl keine Ausnahme machen….
    😉
    …ob Ratzinger die (be)amtliche Beihilfe zwei mal zusteht wissen nur ausgefuchste Beihilfeschnorrer ?
    😉

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