Die Enzyklika „Humanae Vitae“: Das Kreuz mit der Pille


Lecker Pille! Aber nur bei Migräne, nicht bei Abtreibung einnehmen! Bild: dpa

Papst Paul VI. begründete das Verbot der Empfängnisverhütung. Doch es gibt seltsame Ausnahmefälle, in denen die Kirche die Pille erlaubt.

Von Pascal Beucker taz

Es ist schon ein Kreuz mit der Pille. Ob davor oder danach: Seit nunmehr 45 Jahren plagen sich die deutschen Bischöfe mit diesem weiblichen Schutz vor ungewollten Kindern herum. Das ist das schwere Erbe, das ihnen Giovanni Battista Montini mit der Enzyklika „Humanae Vitae“ hinterlassen hat.

In seinem am 25. Juli 1968 veröffentlichten Lehrschreiben über „die rechte Ordnung der Weitergabe des menschlichen Lebens“ verkündete der damalige Papst Paul VI. die „Untrennbarkeit von liebender Vereinigung und Fortpflanzung“, was der römisch-katholischen Kirche konkret das Verbot jeglicher „Methoden der künstlichen Geburtenregelung“ bedeutete.

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