Tabuisierung der Homosexualität verhindert Missbrauch in der Kirche


Peter Turkson, 2010, Bild: Haiducul

Die Tabuisierung der Homosexualität in vielen afrikanischen Kulturen habe die Kirche Afrikas vor großen Missbrauchsskandalen bewahrt, sagt Kardinal Peter Turkson. Ein großer Teil der Missbrauchsopfer sind männliche Jugendliche.

kath.net

Kardinal Peter Turkson befürchtet keinen großen Missbrauchsskandal in der Kirche Afrikas. Die traditionellen Kulturen Afrikas hätten die Bevölkerung vor diesen Tendenzen bewahrt, sagte der aus Ghana stammende Kurienkardinal in einem Interview mit CNN. Homosexualität beziehungsweise jede Art sexueller Kontakte zwischen Personen des gleichen Geschlechts würden in vielen afrikanischen Kulturen nicht toleriert. Dieses Tabu würde sexuellen Missbrauch durch Priester in einem Ausmaß wie in Europa verhindern, sagte der Kardinal.

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4 Comments

  1. Wenn enem nichts mehr einfällt, dann muss Aberglaube herhalten

    Nach Interviews mit pädophilen Priestern sieht die Psychologin Marie Keenan die Ursache des sexuellen Missbrauchs in den schwer gestörten Personen katholischer Theologie. Die religiöse Sexualfeindlichkeit erzieht ausschließlich sexuell gehemmte Menschen, indoktriniert erzogen wird deren Konflikt zwischen religiösem Anspruch und eigener Sexualität unlösbar. Beim Eintritt in die Kirche befinden sie sich vor oder in der pubertären Entwicklung ohne diese je zu beenden, sie bleiben psychosexuell auf dem Niveau der kindlichen „Doktor-Spiele“ stecken.

    Die etwa 5 Jahre dauernde pubertäre Neu-Orientierung des Gehirns als Erwachsener entgleist in psychopathologischer Missachtung von Moral und Ethik, Lernunfähigkeit mit Enthemmung, Empfindungsarmut und Mangel jeglicher Sozialkompetenz. Die Sexphantasien drängen wieder und wieder nach Befriedigung. Als idealer Ausweg erscheint den total Verklemmten der Zölibat frei vom teuflischen Sex, der nach ewig gültiger Wahrheit der Kinderficker Sekte durch Gebete, Selbstkasteiung und innere Einkehr zu überwinden ist. Der sexuelle Missbrauch steigt dabei mit der ausgeübten Macht im System, zu beobachten bei vielen kleinen Sekten. Dazu kommt die Abhängigkeit der Priester mit 10% von Alkohol, Drogen, Medizin und Spielsucht wie Priester John Regan Las Vegas 295.000 US$, Bistum Maribor 800 Mill. €, Bischof Nowak Magdeburg 45 Mill. €, Bischof Mixa Augsburg 400.000 DM, Dominikaner Francesco Rico 700.000 € usw.

    Pädophile sind als Hirngeschädigte unheilbar krank, sie haben Persönlichkeitsstörungen wie Schwerstkriminelle, sie befriedigen sexuelle Triebe durch Machtgehabe, sind nicht lernfähig und kennen keine Empathie oder Schuldbewusstsein. Empathiemangel ist eine narzisstische Persönlichkeitsstörung etwa bei Massenmördern wie Anders Breivik. Bei 5% der Menschen ist die Ausschüttung des Hormons Oxytocin und damit das moralisch-ethische Empfinden im limbischen System dauerhaft gestört, welches nach RKK Dogmatik einzig der Glaube an Gott vermittelt. Die Gestörten können sich nicht entwickeln, früher Mangel an Zuneigung, kaum Körperkontakte zu den Eltern sowie Erfahrungen von Gewalt und Missbrauch lassen im Gehirn diese Funktion verkümmern. Kein Oberhirte der Kinderficker Sekte bedauert die Opfer sexuellen Missbrauchs durch Priester, beklagt wie Kardinal Lehmann die Hetzjagd gegen seine Kinderficker Religion und diffamiert die Opfer als geldgierig. Anstelle von Hilfe und Schutz erfahren die Opfer nur Hohn und Anschuldigungen, manche begehen sogar Selbstmord.

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  2. Reblogged this on wollinus blog und kommentierte:
    Wenn das die neue Art der katholischen Kirche ist (Kardinal P. Turkson gilt doch noch als Papstanwärter), auf den Missbrauch – alt wie neu – in ihren Reihen zu reagieren, dann Gnade uns Gott!

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  3. Heißt das im Umkehrschluss, dass wir hier in Europa und Amerika nur wieder die Homosexualität als Krankheit diffamieren und entsprechend ‚behandeln‘ sollen, damit es keinen Missbrauch in der Kirche mehr gibt?
    So etwas sagt ein Mann, der ggf. neuer Papst werden kann. Was erwartet uns angesichts dieser Aussage nach seiner ‚Inthronisierung‘?
    Mir schwant Böses….

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  4. Der sexualisierte Blickwinkel der katholischen Kirche und nicht nur der Kirche, in Europa wie in Afrika, auf das Phänomen Missbrauch, verliert den Kern des Problems aus den Augen. Auch der immer noch geläufige Ausdruck sexueller Missbrauch, verleitet dazu, sich mit der Sexualität zu beschäftigen. Es geht schlicht und ergreifend um Gewalt, welche sich der Sexualität bedient.

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