„Rufmord an 1,5 Millionen Fundis“


Veranstaltung von Salafisten in Koblenz 2012Foto: Schängel/Wikipedia
Veranstaltung von Salafisten in Koblenz 2012
Foto: Schängel/Wikipedia

Die „fatale Gleichsetzung“ von Salafisten und Evangelikalen hat die gesellschaftliche Mitte erreicht – und das völlig zu Unrecht. Das schreibt der Journalist Till-R. Stoldt in der „Welt am Sonntag“ und zeigt grundlegende Unterschiede zwischen überzeugten Christen und Muslimen auf.

pro Medienmagazin

Die Äußerungen des Islamwissenschaftlers Rüdiger Lohlker, der Salafismus sei „die islamische Ausprägung eines Evangelikalismus“, haben im Januar deutlichen Widerspruch von Seiten der Deutschen Evangelischen Allianz hervorgerufen. Dass genau diese Gleichsetzung aber in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, prangert nun der Journalist Till-R. Stoldt in einem in der „Welt am Sonntag“ und auf Welt Online erschienenen Kommentar an. Er fragt: „Wo stecken sie bloß, die christlichen Bombenlegern aus deutschen Landen? Die ein ,Vaterunser‘ beten, bevor sie ins Terrorcamp abreisen? Die in der Bergpredigt schmökern, bevor sie einen Mordaufruf ins Internet stellen?“

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