Nachruf: Am Kreuz wird gestorben, nicht abgestiegen


RatzingerJoseph Ratzinger wird kein Kontrastprogramm zum medialen Jugendwahn liefern. Der seit 2005 amtierende Papst ist zurückgetreten und wird in den Abendstunden des letzten Februartages 2013 in der Versenkung verschwinden. Bilder von einem kränkelnden Papst, der sabbernd und zitternd durchs Kirchengestühl geschoben werden muss, wird es von ihm nicht geben. Die Vizegötter, selbsternannt, auf Erden können die Gebrechen des Alters nicht wegbeten. Das wandelnde Theodizee-Problem Johannes Paul II. wird sich so schnell nicht wiederholen. Gut so.

Genaugenommen ist es mir als Ungläubigen egal, wer auf dem heiligen Stühlchen im Vatikan sitzt und meint die Geschicke von rund 1,2 Milliarden gläubigen Menschen regeln zu können. Die letzten Tage jedoch waren schon fast erbrechend voll von Informationen, den scheidenden Papst betreffend. Was uns nicht alles mitgeteilt wird, minutiös erfahren wird die Tagesplanung. Ganz wie bei einem zum Tode verurteilten Verbrecher. Die letzte Mahlzeit als Papst, das Abziehen der Schweizer Garde, das Zerstören des Ringes, Namen, Schall und Rauch, fehlen noch Angaben darüber wann sich der zurückgetretene Apostel die Beißerchen putzt.

Joseph Ratzinger, emeritierter Papst, Pontifex, was auch immer, ist uns in den letzten zwei Wochen als lebender Untoter erschienen. De mortius nil nisi bene, nimmt man die Schlagzeilen der Medien als Richtschnur. Jeden Tag ein neuer Nachruf und jeden Tag neue Verbalinjurien über die Liebe Gottes.

Als Papst, Theologe, Präfekt der Glaubenskongregationen steht Josef Ratzinger für das katholische Dogma schlechthin. Die Revision des katholischen Justizirrtums Galilei, durch seinen Vorgänger, hat er nicht verwunden, Homosexualität, gleichgeschlechtliche Partnerschaften sind ihm ein Gräuel, Frauen höchstsuspekt, gemäß dem Motto „Es kann nur Eine geben“ hat er anderen religiösen Glaubensgemeinschaften den Kirchenstatus abgesprochen. Politik und Demokratie können nur aufleben, wenn sich sich von der Wahrheit leiten ließen. Seine Wahrheit, katholisch, reaktionär, inhuman.

Taktlos diskriminierte er andere Religionen, so in seiner Regensburger Rede vom 12. September 2006 als er den byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaeologos zitierte:

Joseph Ratzinger:

„Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, daß er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten.“

Der Aufschrei in der muslimischen Welt war enorm. Er wurde in aller Deutlichkeit gehört, weil das Oberhaupt der Katholen eben jenen Byzantinen-Kaiser zitierte. Mittlerweile sind Aufschreie islamistischer Eiferer hinreichend häufig.

Erinnern wir uns an die Südamerikareise 2007, als er arroganter Weise feststellte, dass der Katholizismus die Einwohner “gereinigt” hat. Er nannte das Wiederaufleben indigener Religionen einen Schritt zurück. Weiterhin führte er aus, die Ureinwohner hätten sehnsüchtig auf das Christentum gewartet, sie hätten die katholischen Priester und die europäischen Eroberer willkommen geheißen. Später versuchte er seine Äußerungen abzuschwächen. Weltfremd, ahistorisch? Nein, bewusst hat er seinem religiösen Dogma entsprechend solche Worte gewählt. Der Katholizismus in Südamerika war, so wie ihn die katholischen Könige von Spanien in die Neue Welt trugen, ein Unglück, Völkermord, Sklaverei.

Die Aufhebung der Exkommunikation von vier Bischöfen der Piusbruderschaft, darunter Richard Williamson, belastete die Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und Judentum. Auch hier bewies der Gralshüter des Kreuzes Unkenntnis oder schlicht und einfach Ignoranz.

Abtreibung, Sterbehilfe, hier sollen die unmoralischen Vorstellungen von Analphabeten der Sklavenhalterzeit uneingeschränkt gelten. Sexueller Missbrauch durch Priester, Vertuschung, Verschleierung, Diskriminierung der Opfer, ein weiterer Meilenstein im Fehlverhalten des römischen Papsttums. Die Hofschranzen des Vatikans ein leuchtendes Vorbild über die Fehlbarkeit des moralischen Korrektivs, als welches man sich selbst verstehen will.

Die Vatileaks-Affäre. Die Etappen der Aufklärung immer gleich, erst abstreiten, verleugnen, beschimpfen und plötzlich stimmt alles. Deutlich im Umgang mit dieser Affäre im Vatikan zu sehen, noch deutlicher sichtbar beim völlig bescheuerten Medienmanagement der Deutschen Bischofskonferenz in Sachen Prof. Pfeiffer und der wissenschaftlichen Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs, von Kinder und Jugendlichen, durch Priester.

Ganz deutlich im jüngst aufgetauchten Geheimbericht, welcher am 17.12.2012 dem Papst vorgelegt worden sei.  Anhand der Reaktionen, welche die Kurie in den letzten Tage erkennen ließ, möchte man meinen, das stimmt, dieser Geheimbericht hat zur Flucht des Papstes in die Abgeschiedenheit eines Einsiedlers geführt. Ekennend, dass diese Kirche langsam verfaulend vor sich hin stinkt.

Habe ich Erwartungen an einen neuen Papst? Keine. Nichts wird sich ändern solange sich katholische Untertanen  apostolisch verarschen lassen.

3 Comments

  1. Dieser Papst Ratzfartz ist der größte Theologe des Jahrtausends, auch wenn er laut Studienkollegin Prof. Dr. Uta Ranke Heinemann seit 1970 keine Ideen mehr gehabt und nur altes Stroh gedroschen hat. Trotzdem schreibt Ratzfatz 3 Bücher über den Zombie Jesus, der als Untoter durch die Jahrtausende geistert, alles Exorzosten entkommt, jedem Gläubigen im großen heiligen Buch die Erfüllung seiner Wünsche verspricht und nichts davon hält. Hedge Fonds gab es schon vor 2000 Jahren

    Als Lizensgeber kauft der Beauftragte des Zombie, ein gewisser Papst Klemens VI, einen Puff und der allerliebste Jeses wird mit seinen 11 Pimmeln vorm Bauch zum aktiven Deckhengst. Allerdings ist det Kassierer der Nuttensteuer, ein „Capitaneus Prostibuli dePonte Sixto“ als Vatikanbeamter ein typischer Mafioso und läßt jeden Carlini verschwinden. Das Istituto per le Opere de Religione oder Vatilanbank hat nie etwas gewußt oder eingenommen- sagt sie immer wieder

    Immerhin hat der Untote Freak Jesus schwer an der Bürde seiner 11 Pimmel vorm Bauch zu tragen, sind doch die Kirchen in Boulogne, Compiegne, Metz, Nancy, Paris, Charroux Coulombs, Le Puy-on-Velay/Chartres, Besancon, Langres sur Marne, Conques/Aveyron, Fecamp/Seine-Maritime mit einer 150% echten Reliquie seiner ewig unverderblichen Vorhaut gesegnet.

    Aus welchem der 11 Pimmel der Zombie und Deckhengst Jesus wen wan geschwängert hat, das konnten 5.000 Theologen in über 100.000 historischen Werken nicht ergründen – alles nur heiße Luft. Kein Wunder wenn man bei 11 Pimmeln einen privaten Puff braucht, da wird selbst Allah mit 72 Jungfrauen neidisch und die RKK Kinderficker mit nur 1 Opfer schumpfen zu armseligen Statisten. Aus Versehen hat der Zombie-Deckhengst einst auch eine gewisse Maria geschwängert und sich dabei selber als Inzucht-Bastard selber gezeugt. Dagegen ist Hollywood eine armselig Schreibstube, die mit der Schizophrenie des Vatikans nicht mithalten kann .

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  2. Dieser Papst ist Ratzfatz der größte Theologe des Jahrtausend, auch wenn er laut Studienkollegin Uta Ranke Heinemann seit 1970 keine Ideen mehr gehabt hat. Trotzdem schreibt er 3 Bücher über den Zombie Jesus, der als Untoter durch die Jahrtausende geistert, jedem im großen Heiligen Buch die Erfüllung seiner Wünsch verspricht und nichts davon hält. Hedge Fonts gab es folglich schon vor 2000 Jahren

    Als Lizengeber kauft der Beauftrage von Jesus, ein gewissser Papst Klemens VI, einen Puff und der allerliebste Jesus wird mit seinen 11 Pimmeln vorm Bauchi ein sehr aktiver Deckhengst und Zuhälter. Allerdings ist der Kassierer der Nuttensteuer, ein „Capitaneus Prostibuli de Ponte Sixto“, ein typischer Mafioso und läßt alles Geld verschwinden. Das Istituto per le Opere di Religione oder auch Vatikanbank hat keinen Cent oder Carlini davon gesehen – sagen sie immer wieder

    Immerhin hat der untote Freak Jesus schwer an der Bürde von 11 Pimmeln vorm Bauch zu tragen, sind doch in den Kirchen von Boulogne, Compiegne, Metz, Nancy, Paris, Charroux Coulombs, Le Puy-on-Velay/Chartres, Besancon, Langres sur Marne, Conques/Aveyron, Fecamp/Seine-Maritime nur seine absolut echten Vorhäute ausgestellt – alle vom Vatikan als 150% original certifiziert.

    Aus welchem der 11 Pimmel er wen wann geschwängert hat, das konnten über 5000 Theologen in gut 100.000 Werken nie genau feststellen, alles nur heße Luft. Kein Wunder das der untote Zombie einen Puff brauchte, 11 Jungfrauen am Tag waren als Mindespensum zu schwängern. Da war zufällig auch seine Mutter Maria dabei, der Untote hat sich selber als Inzuchtbastard gezeugt. Was ist Hollywood gegen solche reale Geschichten aus dem römischen Reich der Schizophrenie, ein dümmlicher Abklatsch ohne Phantasie

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  3. Hier könnten Religioten, vor allem katholische Religioten, etwas über die wahre (!) Wahrheit erfahren. Leider verstehen sie, erziehungsgemäß, meist nichts damit anzufangen und werden wohl in aller Regel, den religiösen Schwachsinn weiterhin in dümmlich-devoter Weise verteidigen.

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