Dr. Gregory House: Unterhaltsame Bildung


Dr. Gregory House, Bild: en.wikipdia

In vielen TV-Serien und Filmen aus den USA werden Wissenschaftsthemen behandelt. Oft so anregend und spannend, dass die präsentierten Disziplinen und Berufe in der realen Welt populär werden. Aber wie korrekt ist der Umgang mit der Forschung im Fiktionalen wirklich?

Von Thomas GithDeutschlandradio Kultur

Der Arzt Dr. Gregory House ist nicht unbedingt das, was man einen sympathischen Helden nennt: Seinen Patienten gegenüber ist er oft abweisend, zynisch, manchmal sogar boshaft. Doch seine medizinischen Fachkenntnisse und Fähigkeiten sind genial. Er ist Spezialist für medizinische Diagnostik und hat ein hervorragendes Gespür für außergewöhnliche Krankheitsbilder. Was er etwa bei der Untersuchung einer ernsthaft erkrankten jungen Frau beweist:

„Meine Theorie lautet, dass ihr Körper den Parasiten abwehren konnte, aber winzige Reste, die auf der Eihülle geblieben sind, auf dem Scan nicht zu sehen waren. Dieser mikroskopisch kleine Rest bewirkte bei Abbey eine allergische Reaktion, die da heißt: zerebellare Schistosomiasis mit verzögerter Hypersensitivität.“

Höchste Forschungsstandards bei Dr. House

Dr. House wirft oft mit Fachvokabular um sich – das auf Anhieb vermutlich nur der medizinische Profi versteht. Kurz gesagt: Die junge Patientin leidet an einem Wurmbefall – für den Dr. House natürlich auch gleich noch die passende Behandlung kennt. Eine gebrochene, aber medizinisch imposante Figur, die durchaus den Stand der Forschung wiedergibt.

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