Missbrauchsbeauftragter des Vatikans: „Geistlichen nicht blind vertrauen“


Charles Scicluna, Weihbischof in Malta, kritisiert ein „Defizit in der Priesterausbildung“ ©REUTERS

„Es war wie ein Tsunami“: Der langjährige Missbrauchsbeauftragte des Vatikans, Charles Scicluna, fordert Konsequenzen aus der großen Zahl von Fällen sexueller Gewalt von Klerikern gegen Kinder, Jugendliche und Schutzbefohlene. Ausdrücklich lobt er Ratzingers Rolle bei der Aufarbeitung.

Frankfurter Allgemeine

Der langjährige Missbrauchsbeauftragte des Vatikans hat Konsequenzen aus der großen Zahl von Fällen sexueller Gewalt von Klerikern gegen Kinder, Jugendliche und Schutzbefohlene gefordert. „Alle müssen lernen, Geistlichen nicht blind zu vertrauen“, sagte Charles Scicluna, heute Weihbischof in Malta, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.). „Sie sind Menschen wie Du und Ich, mit Stärken und Schwächen.“

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2 Comments

  1. @Rhenus
    Der eremetierte Kardinal Roger Mahony hat nach eingener Aussage für jedes seiner Missbrauchsopfer eine Karte angelegt, um für sie angemessen zu beten und ja keinen zu vergessen.

    Das ist das typische Handlungsmuster der Kinderficker, ganz egal ob sie einen Ministranten vergewaltigen, einen Waisen zwangssterilisieren, einen Ungläubigen erschlagen oder köpfen wie 800.000 Opfer in Kroatien oder einen Massenmöder wie Adolf Eichmann der Justiz entziehen. Da die Opfer immer selber schuld sind, bedarf es keines Gedanken an sie

    Nach der Machtorgie wird ein wenig gebetet, vom Heiligen Geist geschwurbelt und alles ist auf NULL gestellt. Man kann unbelastet von vorne anfangen, denn Gott hat es so gewollt

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  2. Bei dieser vatikanischen Parodie, die sich die FAZ von einem alten Herren aufschwatzen liess, kommen einem ja die Tränen…. 😉

    ….die Opfer und ihre Eltern waren wohl selber schuld…weil sie der Kirche gegebūber zu gutgläubig waren…. ;-). …weil pädophile Priester an ihren Kindern ihre Heilslehre auslebten? 😉

    Die Bischöfe hätten anstatt die weltfremde Männerwirtschaft im Vatikan – die sich lieber schönen päpstlichen GeheimAkten erfreut und dann nach langer Zeit doch nichts tut – nur, wie es z. B das kalifornische Gesetz verlangt, die örtlichen Polizeien und Staatsanwaltschaften ūber die Machenschaften ihrer Priester informieren brauchen, denn die Abwehr von Kindsmissbrauch ist Weltrecht.

    Mit der gerichtich erzwungenen Veröffentlichung der bischöflichen Kriminalakten zu den hunderten von Missbrauchsfällen der Erzdiözese Los Angeles ist die kriminelle Energie des Kardinals Mahony und seiner Mitarbeiter bei der Vertuschung der schrecklichen Straftaten und der Strafvereitelung öffentlich geworden. Der Gerichtsbeschluss stammte zwar schon aus dem Jahre 2008. Mit den Mitteln von bischõflichen Winkeladvokaten verzõgerte das Bistum Los Angeles die Verõffentlichung der Akten so lange hinaus, bis die in den Akten beschriebenen Straftaten verjährt waren. …..Berlusconi ist eben ūberall…. 😉

    Zum Dank fūr diese schöne Leistung darf der kalifornische Kardinal Mahony im Konklave auch den nächsten Papst mitwählen…denn Leistung muss sich auch in der Kirche lohnen…… 😉

    …hoffentlich ist der Heilige Geist durch das Auftreten dieses erfolgreichen Kirchenmannes im Konklave nicht so verwirrt….dass er diesen umgehend zum neuen Papst macht…. 😉

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