Angelo Sodano: „Der Pate der römisch-katholischen Kirche“


Kardinal Angelo Sodano an der Seite des zurückgetretenen Papstes Benedikt XVI. ©REUTERS

Angelo Sodano ist als Dekan der mächtigste unter den mehr als 200 Kardinälen. Papst wird er aber wohl nicht werden. Selbst für manchen Kardinal ist Sodanos Gesicht auch die Fratze des Bösen.

Von Daniel DeckersFrankfurter Allgemeine

De jure ist der Dekan des Kardinalskollegiums der Erste unter Gleichen. De facto ist er der Mächtigste im Kreis der mehr als 200 Kardinäle. Selten wird das so deutlich wie nach dem Tod oder – wie jetzt – Amtsverzicht eines Papstes. Der Kardinaldekan leitet die Aussprachen (Generalkongregationen), in denen sich die Kardinäle vor dem Beginn des eigentlichen Wahlakts (Konklave) über den Zustand der Kirche Rechenschaft geben, und er steht der öffentlichen Messe vor, die vor dem ersten Wahlgang gefeiert wird. Kurz: Er ist für eine kurze, aber alles entscheidende Zeit nach innen wie nach außen das Gesicht der katholischen Kirche.

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1 Comment

  1. -Angelo-, mit der Fratze des Bösen ? Wohl ein gefallener Engel? Oder, „The devil in disguise“ ? Ja,ja, die die frommen Herren Kardinäle unter sich. Brüder in Liebe. Alle, durch die Bank, Superchristen ! Auch hier passt wieder mal alles. Wenn´s nicht so traurig wäre, wär´s zum 🙂 .

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