„Homöopathie ist institutionalisierter Geisterglaube“


Christian Weymayr zu alternativer Medizin, Geisterglauben und Anhängern der Lehre von Samuel Hahnemann

Von Harald NeuberTELEPOLIS

Christian Weymayr hat als Biologe promoviert. Er arbeitet seit 1987 als Wissenschafts- und Medizinjournalist für Unternehmen und verschiedene Medien. Gemeinsam mit Nicole Heißmann erschien von ihm zuletzt das Buch „Die Homöopathie-Lüge“.

Herr Weymayr, es gibt hunderte Bücher zur Homöopathie, darunter auch einige, die sich kritisch mit dem Thema auseinandersetzen. Was hat Sie dazu motiviert, noch ein Buch zu schreiben?

Christian Weymayr: In der bisherigen Auseinandersetzung ging es vor allem um die Frage, ob homöopathische Arzneien wirken können. Nicole Heißmann und ich handeln das relativ knapp in unserem ersten Kapitel ab. Davon ausgehend zeigen wir, wie etabliert die Homöopathie im Gesundheitswesen ist. Wir kritisieren diese Hinwendung, denn die Homöopathie ist keine Alternative und auch keine Ergänzung zur etablierten Medizin, also keine Medizin auf Augenhöhe, sondern Esoterik. Das war durchaus die Hauptmotivation für dieses Buch.

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