„Das dreckige Dutzend Kardinäle“ und ein Netzwerk(SNAP)


Bild: Katholisches Magazin

Das in Österreich umgangssprachliche gebrauchte Wort Schmäh, trifft die Sache am besten. Im Ausdruck Schmäh hat sich das mittelhochdeutsche Wort smaehe erhalten und meint Beschimpfung und verächtliche Behandlung.

Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

Um eine solche verächtliche Behandlung handelte es sich bei der Meldung vom „schmutzigen“ oder „dreckigen Dutzend“. Jener Liste mit den Namen von zwölf Kardinälen, die „Freunde der Pädophilen“ seien, weil sie angeblich pädophile Priester gedeckt oder nicht rechtzeitig entfernt hätten.

Die Liste wurde von der amerikanischen Vereinigung SNAP verbreitet. SNAP steht für Survivors Network of Those Abused by Priests (Netz der Überlebenden, die von Priestern mißbraucht wurden). Veröffentlicht wurde sie kurz vor Beginn des Konklave und enthält – siehe da – den Großteil jener, die in den Medien, ob zu recht oder zu unrecht, als „Papabili“ genannt werden. Hinter der Aktion verbirgt sich blankes Profitdenken.

Anti-Konklave-Liste von Medien mit Genugtuung unkritisch übernommen

Die Liste wurde von vielen Massenmedien mit offensichtlicher Genugtuung völlig unkritisch veröffentlicht (im deutschen Sprachraum: Süddeutsche Zeitung, Die Welt, Hamburger Abendblatt, ORF Online, Der Standard, um nur einige zu nennen).

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2 Comments

  1. @rhenus
    “Katholische Bischöfe – scheinen mit dem Wort Jesu wohl nichts zu tun zu haben?”

    Das ist falsch, der Bischof in Rom (vulgär Papst) hat immer auf das allerliebste Jesulein gehört und in seinem Auftrag sogar einen Puff gekauft, damit sich die gestreßten Kardinäle so richtig geil mit heiligen Nutten austoben konnten – die zahlen sogar Steuern an den lieben Jesus.

    Beim Konzil von Konstanz (1414-1418 n.C.) unter Bischof Rupert gehören über 700 Huren zum Tross der Kirchenmänner, nach Ulrich von Richental leben sie in Hurenhäusern mit bis zu 30 Nutten oder lagern in Ställen. Dem Bischof brachten die Nutten in der Stadt Bordellsteuern bis zu 2.000 Gulden jährlich ein, die RKK hat Jahrhunderte als Zuhälter agiert und sämtliche Puffs ausgebeutet. Die religiöse Moral gilt nur fürs gemeine Volk, die Bischöfe saufen, zocken und huren sich durch Vatikanbordelle und missbrauchen seit Anbeginn Kinder. Im Jahr 1367 n.C. verfügt Papst Urban V (Guillaume Grimoard) alle Kleriker haben bei Strafe ihre Konkubinen zu entlassen, kaum einer hält sich daran.

    Papst Klemens VI kauft und betreibt urkundlich im Namen Jesus Christi ein Bordell von einer Arztwitwe. Papst Sixtus IV (Francesco della Rovere), Alexander VI (Rodrigo Borgia), Pius III (Francesco Todeschini Piccolomini), Julius II (Giuliano della Rovere) und Leo X (Giovanni de Medici) betreiben den Vatikan-Puff des allerliebsten Jesulein weiter. Ein „Capitaneus Prostibuli de Ponte Sixto“ als Christi Stellvertreter kassiert 2 Carlini/Monat/Nutte für die spezielle Form christlicher Nächstenliebe und lauf der geheimsten Berichte als Mafiosi nichts davon an Jesus als Lizenzinhaber abgeführt .

    Papst Alexander VI hat mit der Mätresse Vanozza de Cattanei 4 Kinder und vögelt außerdem die geile Pimpernutte Giulia Farnese von nur 14 Jahren. Der Papst ernennt als Liebeslohn deren Bruder zum Kardinal, der wird später sogar zum Papst Paul III (1534-1549 n.C.) gewählt. Kardinal Cornaro betreibt Unzucht mit der Kurtisane Doralice, die Kurtisane Saltarella und Isabella de Luna rühmen sich mit 5 Kardinälen „gespeist“ zu haben. Rom hat bei 53.000 Einwohnern etwa 6.800 Huren, wie Reiseberichte von Michel de Montaigne, Arnold Buchell, Bartholomäus Sastrow, Thomas Coryate, Richard Lassels und Philipp Eduard Fugger schildern. Papst Pius IV (Giovanni Angelo de Medici) verbannt 1566 n.C. die Huren aus dem Vatikan. Im nahen Park werden heute viele schwule Priester beim Sex miteinander gefasst.

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  2. Das katholische Magazin für Kirche und Kultur bescheinigt mit dem „Schmäh“ dieses Artikels der Kirche ein gestörtes Verhältnis zur Presssefreiheit. Die Kirche sei zu schützen und die Opfer und die Presse sollen nun endlich Ruhe geben.. denn Papst Benedikt habe einen Schlussstrich gezogen, nun sei es genug. 😉

    Zu Zeiten der Inquistion wurde man mit dem Aufschrei der kindlichen Opfer wohl noch besser fertig? 😉

    Mit dem Ruf „Haltet den Dieb“ und einem riesigen Heer bischöflicher Winkeladvokaten wird nun den Missbrauchopfern nachgestellt, weil die Opferorganisation SNAP weltweit zuviel Aufmerksamkeit erzeugte…und US amerikanische Gerichte den armen Opfern mehr als 3 Milliarden US $ Schadensersatz zusprachen?. Das war wohl für den Klerus zu viel Zaster ? ….und beim Geld hört der Spass wohl auf….?
    😉

    http://www.snapnetwork.org/

    Ein Blogger aus dem westlichen New York kommentierte bei der New York Times:

    Wer kann mir eigentlich die Bibelstelle nennen, wo Jesus sagt :
    „Schützt das Geld, das Vermögen und den Ruf der Kirche, und setzt euch über das Leid der Kinder hinweg? 😉

    „Katholische Bischöfe – scheinen mit dem Wort Jesu wohl nichts zu tun zu haben?“
    😉

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