Bennys letzte Order: Turiner Grabtuch soll ins Fernsehen


Das Turiner Grabtuch im Negativ mit Vergrößerung der Gesichtspartie. | grewi.de, Quelle: Shroud.com

Als eine seiner letzten Amtshandlungen hat der geschiedene Papst Benedikt XVI. (Joseph Aloisius Ratzinger) die Zurschaustellung des Turiner Grabtuchs via TV am 30. März 2013 angeordnet. Das Leinen, auf dem ein mysteriöser fotografieartiger Abdruck das Abbild eines gekreuzigten Mannes zu sehen ist, wird von den meisten Katholiken als das Grabtuch Christi angesehen und auch von der Kirche und Ratzinger selbst als Wunderbild verehrt.

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Wie der Grabtuchforscher Barrie M. Schwortz auf seiner Internetseite „Shroud.com“ unter Berufung auf das internationale Grabtuch-Forschungszentrum „Centro Internazionale di Sindonologia“ in Turin berichtet, soll das Grabtuch im Rahmen einer Live-Übetragung aus der Turiner Kathedrale, wo das Leinen in einem gesicherten Raum aufbewahrt wird, am 30. März 2013, also dem diesjährigen Karsamstag, durch den italienischen Sender RAI Uno eine Stunde lang gezeigt werden. Erwartungsgemäß wird die Sendung auch von zahlreichen anderen TV-Stationen weltweit übertragen.

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Die GWUP über das Turiner Grabtuch

3 Comments

  1. Reliquien waren fester Bestandteil eines mittelalterlichen Geschäftsmodells der Kirchen. Die Nachfrage nach Reliquien war damals bedeutend grösser als das Angebot, also wurden „echte“ Reliquien für den Markt „geschöpft“. 😉

    Beim Ausbau von Köln stiess man entlang der Ausfallstrassen immer wieder auf römische Gräber. Die gefundenen Gebeine wurden umgehend zu antiken Märtyrern umgewidmet. So wuchs der Fundus an heiligen Reliquien stärker als die Nachfrage danach.. Da wurden die Reliquien auch schon mal verkauft oder verpachtet…..also eine Art mittelalterliches Rent-a-Saint.
    😉

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  2. Die Verehrung der Reliquie ist eine Pflicht eines jeden Christen, das ist dogmatisch auf ewig geregelt. Es gibt Hundertausende davon, alle sind natürlich so absolut echt wie die 2 Köpfe des heiligen Johannes. Es gibt in der RKK kaum einen absurden Scheißdreck, der nicht als echt verkauft und zu Geld gemacht wird.

    Die Kirchen in Boulogne, Compiegne, Metz, Nancy, Paris, Charroux Coulombs, Le Puy-on-Velay/Chartres, Besancon, Langres sur Marne, Conques/Aveyron, Fecamp/Seine-Maritime stellen als Reliquie die 11 absolut echten Vorhaut von Jesus aus. Die letzte Vorhaut Prozession findet 1983 in Calcata statt, einem winzigen Dorf der Provinz Latium. Dorthin wird eine weitere heilige Vorhaut von Jesus beim Sacco di Roma im Mai 1527 durch einen Landsknecht geraubt und 30 Jahre später entdeckt. Seit Februar 1900 schweigt der Vatikan zu den Vorhäuten.

    Als Reliquie, in der nach Theodoret von Kyros 430 v.C. die wundertätige Kraft weiterhin wirkt, gibt es eine Feder des Engels Gabriel, Dolch und Schild des Erzengels Michael vom Kampf mit dem Satan, Jesus Christi Hauch; die beschissene Windel von Jesus im Aachener Dom, den Schneidezahn des Täufers Johannes, eine Flasche mit ägyptischer Finsternis, den Schall der Glocken als Christus in Jerusalem einzog; die Brustmilch der Maria; die Milchzähne, den Rock, die Sandalen, Stroh aus der Krippe oder die Nägel der Kreuzigung von Jesus; einen Strahl des Sterns der den Weisen aus dem Morgenlande leuchtet; den Seufzer von Zimmermann Joseph beim Holz hobeln; der Stab mit dem Moses das Meer teilte, das Messer mit dem Delila den Simson schor; den Pfahl im Fleisch des Apostel Paulus; das Turiner Grabtuch; die heilige Lanze als Reichskleinod; die 150% echten Köpfe des Johannes in Rom, Amiens, Konstantinopel, Sebastia und Sosopol; Holzsplitter vom Kreuz Christi in der Summe ein ganzer Wald und weitere Ausgeburten eines paranoiden Götzenkults als katholischer Voodoo Zauber.

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  3. Vor allem „Wunderbild“. Da kann man sich nur noch wundern und zwar über den religiotischen Flachsinn. Und noch etwas. Es gibt tatsächlich ein internationales Grabtuch-Forschungszentrum und es gibt Grabtuchforscher !!! Aber was soll´s, es gibt ja auch Bibelforscher. Allerdings gibt es auch seriöse Gehirnforscher. Möglicherweise könnten die bei dem ganzen Pseudoforschervolk mal das Gehirn erforschen und dann aber ab damit in die Klappse. Ohje, Ich muss jetzt aufhören, sonst fang ich noch an mich über mich selbst zu wundern. 🙂

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