Staatlich geförderte Esoterik


Symbolbild, Bild: immobilienscout24.de
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In Hamburg soll im Schuljahr 2014/15 die erste Waldorfschule in staatlicher Regie eingerichtet werden. Das dürfte ganz im Sinne eines umweltbewussten grünen Mittelstands sein, der die Waldorfpädagogik als antiautoritäre Alternative zum herkömmlichen Schulsystem schätzt.

Von Peter NowakTELEPOLIS

Widerstand hingegen kommt von der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften. Die Organisation beschäftigt sich kritisch mit den verschiedenen Formen von Esoterik, magischen Denken und Aberglauben.

In diese Reihe stellt die GWUP auch die von Rudolf Steiner entwickelte Anthroposophie, die die weltanschauliche Grundlage für die Waldorf-Pädagogik bildet. Mit einer Online-Petition wollen die Skeptiker, wie sich die GWUP-Aktivisten selber bezeichnen, die Waldorfschule in staatlicher Regie noch verhindern. Damit werde antiaufklärerisches und antiwissenschaftliches, im schlimmsten Fall sogar rassistisches Gedankengut in das staatliche Schulsystem eingespeist, befürchten die Initiatoren.

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2 Comments

  1. @Connie
    Das hat mit der Fähigkeit Wissen zu lernen und anzuwenden nichts zu tun

    Wenn Du Klosterschüler in der Prüfung fragst, wie die Engel heißen, die an den 4 Ecken der Welt die Winde festhalten und was der Name der 3 Weisen aus dem Morgenland ist, dann sind das zwangsläufig die Besten.

    Genau so ist es wenn Du Koranschüler nach einigen wichtigen Suren fragst, die können sie wahrscheinlich auswendig vorplappern. Trotzdem sind es Analphabeten und komplette Religioten unfähig sich in die Moderne positiv einzubringen

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