F1: Neuer Papst – alter Sack


yoda_2Der neue Papst ist, den bislang vorliegenden Informationen nach zu urteilen, ein reaktionärer alter Sack wie sein Vorgänger, der seinerseits einem reaktionären alten Sack gefolgt war, der wiederum einen reaktionären alten Sack beerbt hatte. Alter Sack I. folgte Alter Sack II., Alter Sack II. aber folgte Alter Sack III., in einem fort, jahrein, jahraus.

Von Deniz Yüceltaz

Ob dieser oder jene alte Sack nun eine Schwäche für die Schwachen („katholische Soziallehre“) hatte oder sich lieber mit esoterischem Klimbim („katholische Dogmatik“) beschäftigte, ist in etwa so relevant wie die Frage, ob er nebenher Briefmarken sammelte oder lieber doch Schmetterlinge.

Der neue alte Sack, der künftig unter dem Künstlernamen Franziskus auftreten wird, hat, so ist zu hören, als er noch Jorge Bergoglio hieß und Erzbischof von Buenos Aires war, gegen die Ehe von Lesben und Schwulen („Plan des Teufels“) und die Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare („Kindesmissbrauch“) gekämpft.

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2 Comments

  1. Sein Sack kann nur so alt sein, wie er selbst. Die vorhergehenden alten Säcke haben ihre eigene (naturgemäß auch alten) Säcke. Die Frage ist nur: „Wozu um Himmels Willen überhaupt ?“ 🙂

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  2. Bei etwa 2000 RKK Hofschranzen, die alle sehr sehr freundlich tun und hintenrum schon die Messer wetzen, kann niemand kontrollieren mit dem Ziel was künftig passieren wird. Ein gewisser Papst Damasius I hat ein Haufen Gladiatoren angeheuert, mit der Söldnertruppe den gewählten Papst Ursinus beseitigt und sich selber zum neuen Papst ausgerufen. Damals war Presse so unbekannt wie freie Meinung, zumal kaum einer lesen und schreiben konnte.

    In den klassischen Diktaturen (oder besser Despotien) war es deswegen üblich, das Führungspersonal komplett auszutauschen und durch treue eigene Leute zu ersetzten. Nur dürfte der neue Papst aus tiefster Provinz am Arsch der Welt keine 10 Gesinnungsgenossen zusammenkratzen können. Er kann heute auch keinen Diakon irgend einer Pampaskapelle schnell zum Kardinal ernennen, so wie es einst Papst Alexander VI (Rodrigo Borgia) mit dem Bruder seiner 14-jährigen Lustmatraze gemacht hat, weil die ihm den Pimmel so genußvoll lutschte. Der Bruder wurde sogar als Papst Paul sein Nachfolger. Die Lustmatraze muß wirklich heiß gewesen sein, hatte doch Alexander bereits 4 illegale Kinder mit seiner Mätresse Vanozza de Cattanei und sicher zig Favoritinnen im Vatikan eigenen Puff. So täglich 3-6 Nümmerchen verhindern frühzeitige Vergreisung, sehr wichtig bei Jobs bis zum Ableben

    Entweder verpaßt ihm die Vatikanbürokratie 3 knackige Nonnen zu persönlichen Körperpflege oder schafft es alle seine Ideen und Vorgaben durch die realen Strippenzieher im Hintergrund zu verbiegen. Niemand sollte annehmen so ein Pampasheiliger könnte ex-hop die Herren über Mafia-Milliarden und Abzockergeschäfte in die Wüste schicken. In diesem Kriterium funktioniert die RKK wie eine Aktiengesellschaft, nicht der Oberzampano hat das Sagen, sondern der Mehrheitsverteter des Kapitals

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