F1 der Ratzinger-Klon


Aus Ratzingers Retorte: Benedikt XVI. und sein Nachfolger Kardinal Jorge Mario Bergoglio, damals noch Erzbischof von Buenos Aires (Vatikan, 13.1.2007) Foto: AP Photo/L’Osservatore Romano

Nach Benedikt XVI. wurde nun erstmals ein Mann aus Lateinamerika zum Papst gewählt. Ändern wird sich dadurch im Vatikan nichts

Von Uta Ranke-HeinemannjW

Als im Jahr 2005 Ratzinger zum Papst gewählt wurde, hatte ich große Hoffnungen, daß er es fertigbringen könnte, die zweitausendjährige Geschichte der Kirche, geprägt von Unterdrückung, Kriegen, Frauenfeindlichkeit, Sexualfeindlichkeit, Homosexuellenfeindlichkeit, zu überwinden.

Ich kannte Ratzinger von unserer gemeinsamen Studienzeit in München 1953/1954 und hatte ihn als sanften, bescheidenen, sympathischen jungen Mann in Erinnerung. Ratzinger fiel mir damals auf als sehr intelligent. Er war der Star unter den Studenten. Und ich sehe uns noch, wie wir beide einsam in einem der großen Hörsäle nebeneinander sitzen und die Thesen unserer Doktorarbeiten ins Lateinische übersetzen. Eine gegenseitige Achtung war seitdem verblieben. Da ich mich mit 17 Jahren auf der Schulbank des Essener Burggymnasiums mit meinem Klassenkameraden Edmund Ranke verlobt hatte, hatte ich unter den Studenten einen gesucht, der für mich als Verlobte in Frage kam und mir nicht plötzlich einen Kuß auf die Backe drückt, wenn wir stundenlang mutterseelenallein abends in einem der großen, leeren Hörsäle sitzen und übersetzen. Er hatte schon immer die Aura eines Kardinals, hoch intelligent bei Abwesenheit jeglicher Erotik. Und über 50 Jahre habe ich geglaubt, daß er unter Johannes Paul litt.

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2 Comments

  1. Schon erstaunlich, was akuter „brainwash“ über Jahre im Gehirn einens Kleinkindes alles verbiegen kann. Die Menschen erholen sich ihre ganzen Leben nicht mehr

    Pontius Pilatus regiert als römischer Prokurator 26 – 36 n.C. in Ceasarea im von Herodes etwa 20 v.C. erbauten Palast, dessen Fundamente heute noch zu sehen sind. Seine Macht gründet Piltatus auf 2 römische Legionen, die in Caesarea dauerhaft stationiert sind. Caesarea hat etwa 6000 – 8000 Einwohner, Jerusalem max. 1000 auf nur 6 Hektar. In Jerusalem gab es keine römische Regierung oder Soldaten, nicht einmal der hebräische König residierte dort.

    Der Nachfolger von Herodes als “Hilfskönig” in römisch Judäa war Archelaus, der wurde vom Kaiser in Rom bereits 6 n.C. wegen totaler Unfähigkeit nach Vienne südlich Lyon verbannt und stirb dort 18 n.C. Erst gegen 17 n.C. wird dessen Nachfolger als König ernannt, der in Rom erzogene Playboy Agrippa I aus der großen Herodes-Sippe mit einem Riesenhaufen Schulden, lange Zeit flieht er vor seinen Gläubigern durchs römische Reich

    Der hebräische König der Zeit war folglich Agrippa I von 17 – 44 n.C., er regiert in Caesarea und stirbt dort im Theater (4000 Plätze) an Leibschmerzen (Blinddarm). Die biblische Fiesling König Herodes stirbt lange vorher in Caesarea an den Folgen von Inzuchtdegeneration im Verfolgungswahn im April 4 v.C., Tage vorher läßt er 3 seiner Söhne hinrichten. Herodes hat weder Pilatus noch den erfundenen Jesus je gesehen. Der tolle Herodestempel in Jerusalem wurde auch nicht von ihm gebaut. Im Fundament des Tempels finden Archäologen eine Münzen mit dem Bild von Agrippa I

    Auch wird der reale Jesus mitsamt Jüngern 30 Jahre später gesteinigt
    Prokurator Lucceius Albinus erwähnt um 63 n.C. einen Jesus als Christ (Antiquities 20). Mit seinen gesetzlosen Kumpanen wird er gefangen und nach einem Streit von König Agrippa II mit Hohepriester Ananus gesteinigt.

    So viel zum Wahrheitsgehalt der Phantasien und Mythen von Religioten. Aber jetzt beten alle zum allerliebsten Jesuslein, angeführt von einem jesuitischen Oberreligioten

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  2. Eine kluge, hochintelligente Frau die Frau Ranke-Heinemann. Nur, und das darf man beileibe nicht übersehen, sie ist Christin und sie glaubt an diesen ganzen religiösen Schwindel und sie vergeudet ihre Intelligenz, indem sie ihre Gedanken und ihre Arbeitskraft für etwas einsetzt, was es überhaupt nicht gibt. Was ist da bei ihrer geistigen Entwicklung schief gelaufen ? Leider ist auch bei ihr zu erkennen, was eine frühkindliche, christliche Indoktrination, mit einem Menschlein anzustellen vermag.

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