UN-Frauenkonferenz: Islamstaaten und Vatikan blockieren


Bild: yahoo.de

Zwei Wochen lang wurde auf der UN-Frauenkonferenz verhandelt. Doch erst in letzter Minuten haben sich Vertreter von 193 Staaten auf eine Stärkung der Rechte von Frauen einigen können. Widerstand kam von muslimischen Staaten und aus dem Vatikan.

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In letzter Minute ist auf der großen Konferenz der Vereinten Nationen zu den Rechten von Frauen doch noch eine Einigung erzielt worden. Die mehr als 2000 Vertreter von fast 200 Regierungen verabschiedeten am Freitagabend in New York eine Erklärung, die Frauen weltweit die gleichen Rechte einräumen soll wie Männern. Zuvor hatte es vor allem von muslimischen Staaten, aber auch von Russland und dem Vatikan erheblichen Widerstand gegeben.

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7 Comments

  1. Nachtrag
    Der Pass meiner Frau, ausgestellt 2007 im Barcelona, ist seit Oktober 2012 abgelaufen. Seit September 2012 bemühen wir uns um einen neuen Pass. Unsere Eingabe an den Ombudsmann des holländisches Parlaments soll vielleicht im April 2013 entschieden werden. Das holländische Konsulat in Barcelona hat bereits 3 Briefe zum Passantrag zurückgewiesen, einer davon war per Einschreiben.

    Im Mai soll unser Antrag auf eine spanische Nationalität bearbeitet werden, weil unsere Heimatländer uns schlicht bürokratisch begraben haben

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  2. @Rolo variiert: Menschen, welche sich über ihre Unterdrückung, haben anscheinend weder den Mut noch den Verstand, diesen Pennern die Freundschaft zu kündigen.

    Ich habe persönlich ein sehr krasses Frauen-Problem. Ich habe immer gut verdient und kann von meiner eigenen Rente gerade so leben, habe aber vor 34 Jahren eine bereits kranke Frau geheiratet, die insgesamt 30 Operationen überstanden hat und inzwischen schwerbehindert ist.

    Sie hat keine Rente oder Unterstützung ihres Geburtslandes der Niederlande, ganz im Gegenteil. Die Niederlande stellen ihr 1948 geboren in Amsterdam nicht einmal mehr einen Reisepaß als Personaldokument aus. Begründung der Botschaft, ein Pass dient nur zum reisen und als Schwerbehinderte im Rollstuhl kann man nicht reisen, also braucht man keinen Pass. Gültige Passfotos kann man nur in einem bestimmten Shop in Barcelona machen, 5 Jahre alte Fotos sind aber laut Botschaft ungültig. Man muss notfalls per Ambulanz auf eigene Kosten Hunderte Kilometer zum Fotoshop reisen, nur damit ein Angestellter des Konsulats jedes Jahr ein tolles Weihnachtsgeschenk bekommt

    Auch ich soll jetzt per Formular der Botschaft der BRD Auskunft über Daten geben (Größe, Augenfarbe, Adresse usw.), die in 5 vorliegenden Pässen seit 1964 aufgelistet sind, wobei den letzten Pass genau jene Botschaft ausgestellt hat. Wir werden jetzt die spanische Nationalität beantragen, weil unsere Heimatländer uns als Menschen dritter Klasse behandeln noch weit unter den afrikanischen Analphabeten als Wirtschaftsflüchtlinge.

    Während bei mir ausreichend fitt das Dilemma noch die Lächerlichkeit eines bürokratischen Schildbürgerstreichs erzeugt, geht es meiner Frau als auf fremde Hilfe Angewiesene erheblich an die Substanz, es blockiert regelrecht ihr freies Denken. Sie wäre als Holländerin bereits einmal fast als unbescholtene Holländerin aus der BRD ausgewiesen worden und hat als Wehrlose Angst hier geschieht das erneut.

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  3. Menschen, welche sich über ihre Unterdrückung durch die Kirche aufregen, haben anscheinend weder den Mut noch den Verstand, diesen Pennern die Freundschaft zu kündigen. Die wollen ihren Masochismus doch gar nicht aufgeben, sonst wären sie schon längst aus diesem Verein ausgetreten. Sollen sie doch auf ihrem emotionalen Trip ihr erbärmliches Dasein weitergenießen. Das scheint für sie jedenfalls befriedigender und vor allem einfacher zu sein, als das profunde Nachdenken.

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  4. Vatikanisches Geschwurbel…. Camouflage…..gegen die Gleichberechtigung und die Autonomie der Frau.

    Wo kämen wir denn hin, wenn Frauen allein bestimmen, was mit ihrem Körper und ihrer Gesundheit geschieht……..auf Seite 2 letzte Zeile / Seite 3 erste Zeile soll z. B. der Körper der Frau ihrer Souveränität entzogen, (wohl um als „Acker“ dienstbar zu bleiben…wie wir schon von den „Frauenrechtlern“ Augustinus und Thomas von Aquin wissen…)……
    😉

    Auf Seite 3 hört die Selbstbestimmung der Frau mit der Besamung auf, obwohl ihr vorher keinen Zugang zur Verhūtung garantiert wurdr…warum hier Thomas von Aquin nicht gilt, der ja schon im 13. Jahrhundert voraussagte – was auch Biologen heute sagen – ein Fötus in der Gebärmutter sei nicht sofort ein Mensch, bleibt wohl das „Geheimnis des Römischen Glaubens“: Nach Thomas von Aquin werden männliche Föten 40 Tage nach der Befruchtung und weibliche Föten sogar erst 80 Tage nach der Befruchtung zu Menschen.
    😉
    Thomas von Aquin gibt modernen Frauen an sich genügend Zeit für die Pille danach und eine FamilienBeratung….. aber dazu können sich die alten Männer im Vatikan nicht durchringen. 😉

    Auch eine Gleichberechtigung der Frau innerhalb des katholischen Klerus wird in diesem vatikanischen GleichberechtigungsPamphlet nicht erwähnt; dafür soll es aber auf dem Acker des Mannes zukūnftiger gewaltfreier zugehen, wenigstens bis zur Besamungen, dann heisst es für die Frauen wieder „game is over“. 😉

    http://www.un.org/womenwatch/daw/csw/csw57/generaldiscussion/observers/holy-see.pdf

    Übrigens werden die Saudische, Iranische und Ägyptische Regierung dem Vatikan für die brillante Argumentation Beifall spenden. 😉

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  5. Willkürliche Auswahl Katholischer Stellungnahmen zur Gleichberechtigung der Frau:

    1. Clemens Alexandrinus ( vor 215)

    Bei der Frau muss schon das Bewusstsein vom eigenen Wesen Scham hervorrufen. 😉

    2. Johannes Chrysostomos (349-407)

    Das ganze (weibliche) Geschlecht ist schwach und leichtsinnig. Sie finden das Heil nur durch die Kinder. 😉

    3. Römisch-katholische Synode, Elvira, 4. Jahrhundert:

    Die Frauen dürfen im eigenem Namen Briefe weder schreiben noch empfangen. 😉

    4. Kirchenvater Augustinus (354-430):

    Das Weib ist ein minderwertiges Wesen, das von Gott nicht nach seinem Ebenbilde geschaffen wurde. Es entspricht der natürlichen Ordnung, dass die Frauen den Männern dienen: „Wenn nun gefragt, wozu dieses Gehilf nötig war, zeigt sich wahrscheinlich nichts andres als die Hervorbringung von Kindern, so wie die Erde das Hilfsmittel für den Samen ist, damit aus beiden die Pflanze wachse.“ 😉

    5. Zweite Synode von Toledo, 589:

    Priester, die Frauen beherbergen, die Verdacht erregen, sollen bestraft werden. 😉
    Die Frauen aber soll der Bischof in die Sklaverei verkaufen. 😉 😉

    6. Synode von Paris, (846):

    Wo sich ein Priester aufhält, darf kein Weib eintreten. 😉

    7. Synode von Coyaca, 1050

    Nahe der Kirche dürfen keine Frauen wohnen. 😉

    8. Thomas von Aquin, Kirchenlehrer (1225-1275):

    Der wesentliche Wert der Frau liegt in ihrer Gebärfähigkeit und in ihrem hauswirtschaftlichen Nutzen. 😉

    „Hinsichtlich der Einzelnatur ist das Weib etwas Mangelhaftes und eine Zufallserscheinung; denn die im männlichen Samen sich vorfindende Kraft zielt darauf ab, ein ihr vollkommen Ähnliches hervorzubringen. Die Zeugung des Weibes aber geschieht auf Grund einer Schwäche der wirkenden Kraft wegen schlechter Verfassung des Stoffes.“ 😉

    Ein männlicher Fötus wird nach 40 Tagen, ein weiblicher nach 80 Tagen ein Mensch. Mädchen entstehen durch schadhaften Samen oder feuchte Winde. 😉

    „Gemäß diesem Unterordnungsverhältnis ist das Weib dem Manne von Natur aus unterworfen. Denn im Manne überwiegt von Natur aus die Unterscheidungskraft des Verstandes.“ 😉

    ………….

    http://www.jubeljahr2000.de/frauen.html

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  6. @Achim
    Es gehört ganz sicher zu Gottes Plan die Frauen als Sklaven und Menschen 2.ter Klasse zu behandeln.

    Das kann nur jemand verstehen, der wie Papst Pius XII „„das Wirken der der göttlichen Hand“ erkennt“, wenn Priester und Franziskaner Mönche mal wieder „800,000 Menschen schlachten, töten und lebendig begraben“ wie in Kroatien (Priester Mate Mogus, Dekan Marko Zovko, Priester Ilija Tomas, Priester Petar Sivjanovic, Pater Miroslav Filipovic, Priester Jozef Tiso, Mönch Srecko Peric usw. und der deswegen heilig gesprochene Kardinal Alojzije Viktor Stepinac)

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