Auch atheistische Gefühle können verletzt werden


foto: apa/michael kappeler Überall – vor dem Papst gibt es seit knapp einer Woche kein Entkommen

Die Berichterstattung über den neuen Papst Franziskus I. übersieht, dass diskriminierende Positionen nicht für alle selbstverständlich sind

Von Beate Hausbichler dieStandart.at

Seit letzte Woche ein neuer Papst gewählt wurde, scheinen wir uns in einer klerikalen Zeitkapsel zu befinden. Und zwar in einer, die uns in die 50 oder 60er-Jahre verfrachtet: Ob beim Thema Sexualmoral, gleichgeschlechtlicher Liebe oder Rechte für Frauen – der neue Papst Jorge Mario Bergoglio alias Franziskus I. gibt sich in diesen Fragen „konservativ“, wie es in den zahlreichen Medienberichten immer wieder sehr milde umschrieben wurde. Abtreibung lehnt er ab, egal in welchem Monat. Schwangere würden schließlich weder „Zahnbürste“ noch „Tumor“ in sich tragen. Verhütung will Bergoglio auch nicht, das gilt selbstverständlich auch für Kondome, der Schutz vor HIV ist für ihn kein Argument. Und als Argentinien die Ehe für Homosexuelle einführte, war das für ihn ein „Schachzug des Teufels“.

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2 Comments

  1. Wie Role schon sagte, die Stellungnahmen der Religioten tragen immer wieder zur Erheiterung der Atheisten bei. Den Religioten fehlen im IQ mindesten 20 Punke, teilweise sogar deutlich mehr. Die vorgebrachten Argumenten sind auf dem Niveau eines Kindergartens, wo der böse Mann im Schrank sitzt und auf dem WC die Kackfee die Hosen hochzieht.

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  2. Möglicherweise können auch atheistische Gefühle verletzt werden. Ok, aber doch nicht von Religioten !
    Atheisten wundern sich eher über die stumpfsinnige Verbohrtheit von indoktrinierten, armselig-unterwürfigen Geistergläubigen sowie über speichelleckende Denkverweigerer, als sich von ihnen verletzt zu fühlen.

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