Aiman Mazyek über religiöse und atheistische Fundamentalisten


Aiman Mazyek sprach in der Evangelischen Akdemie Sachsen-Anhalt über christlichen Fundamentalismus. Foto: pro

Fundamentalismus muss nicht religiös sein. Das hat der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, am Freitag in der evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt erklärt. Im Rahmen der Beschneidungsdebatte seien ihm atheistische Gruppen ungewöhnlich aggressiv begegnet. Doch auch mit „evangelikalen Fundamentalisten” habe er schon „Schattenkämpfe” ausgetragen.

pro Medienmagazin

Radikalismus, da war sich Mazyek bei der Veranstaltung zum Thema „Christlicher Fundamentalismus aus muslimischer Sicht” sicher, gibt es im Christentum und Atheismus ebenso wie im Islam. Er schäme sich für die „inquisitorische Rhetorik” des salafistischen Predigers Pierre Vogel, der Moderator Johannes B. Kerner zuletzt vor laufenden Kameras erklärt habe, er komme in die Hölle, weil er kein Moslem sei. Doch Mazyek erinnerte auch an die Koranverbrennung eines Pastors in den USA. Einen wahren „Schattenkrieg” habe er zeitweise gegen die Evangelikalen geführt. Islamophobie sei in bestimmten evangelikalen Gruppen eine Konstante, erklärte Mazyek. Im Rahmen der Beschneidungsdebatte habe er hingegen kaum antiislamische christlich-fundamentalistische Stimmen wahrgenommen.

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1 Comment

  1. Religion ist für den Fundamentalismus nur ein leicht verfügbares Vehikel

    Länder der Hochtechnologie erzeugen pro Einwohner 35.000 – 50.000 US$/Jahr an BIP, die islamischen Länder mit knapp 2 Milliarden Menschen nur 500 – 5.000 US$/Jahr. In Ägypten leben gut 25% oder 20 Millionen von 1 US$/Tag, 55% sind Alphabeten bei einem Schnitt von 75% für die gesamte islamische Welt mit den die Wirtschaft tragenden Schichten, die vor 1995 Schulbildung genossen. Die Wirtschaft islamischer Länder besteht aus Kleinhandel, Handwerk, Kleingewerbe und wenigen „Werkbänken“ von Konzernen der Hochtechnologie. Produktionen mit technologisch hochwertigen Prozessen sowie Forschung und Wissenschaft dafür sind unbekannt. Internationale Konzerne beschäftigen in den Hochtechnologie Ländern deutlich unter 10% aller Arbeitnehmer, betreiben aber 30 – 50% der Forschung und sichern damit Arbeitsplätze für alle.

    Der kulturelle Abgrund muslimischer Immigranten ist nicht allein durch Bildung und Ausbildung zu erreichen, die Akzeptanz der Normen westlicher Gesellschaften ist wichtiger. Der Islam kennt keine unabhängige Finanz-, Wirtschafts- und Sozialpolitik. Mit Ausblendung wichtiger Probleme mittels Fatwa und heilige Koranversen bestimmen Imame mit Duldung des „geliebten“ Despoten eine Klientelpolitik durch Korruption und Erpressung. Bei 50-75% Analphabeten und täglich 5 Mal bis zu 3 Stunden beten ist der Wohlstand einer Gesellschaft mit Hochtechnologie unerreichbar. Bei jährlich 10 Millionen Abtrünnigen vom islamischen Glauben fällt den Fundamentalisten nichts weiter ein, als den Rest der Menschen mittels Sprengstoff durch Angst bekehren zu wollen.

    Muslime vegetieren im Despotismus und sehen im Sat-TV und Internet Träume von Freiheit und Wohlstand. Das Unvermögen ihr Elend im rückständigen Religionswahn begründet zu erkennen und die Schmach immer Verlierer zu sein, speist den Fanatismus der Analphabeten. Ägypten als Land mit 85 Millionen Menschen hat keine geregelte Versorgung mit stark subventionierten Energien wie Gas, Treibstoff, Elektrizität usw. Trinkwasser gibt es nur stundenweise, Brot sowie Mehl sind Mangelware, Fleisch ist fast unbezahlbar geworden. Wie in Pakistan und dem Iran leidet die Führungselite keinen Mangel und zahlt auch keine Rechnung der Grundversorgung.

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