Wenn homophobe „Homoheiler“ ihre Feinbilder anderen vorwerfen


Gegen Homo-Heilung: Volker Beck Foto: Angelika Kohlmeier

Die Grünen-Fraktion im Deutschen Bundestag will ein Gesetz zum Verbot von Therapien, die junge Menschen von Homosexualität heilen sollen, auf den Weg bringen. Grünen-Geschäftsführer Volker Beck wendet sich damit ausdrücklich gegen „evangelikale, katholisch-fundamentalistische und islamistische Gruppen”, wie er am Sonntag mitteilte. Die Deutsche Evangelische Allianz wirft Beck nun vor, gezielt Feindbilder zu kreieren.

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Verbieten wollen die Grünen im Bundestag Therapieangebote für Minderjährige, die die Heilung von Homosexualität versprechen. Wer Homo-Heilungen anbietet, soll künftig mindestens 500 Euro Strafe zahlen. Kinder und Jugendliche müssen vor den schädlichen Nebenwirkungen dieser sogenannten Therapie- und Gesprächsangebote geschützt werden”, teilte Volker Beck am Wochenende mit. In der medizinischen Fachwelt würden Therapieangebote, die auf eine Änderung der sexuellen Orientierung
abzielen, einhellig abgelehnt. Religiös fundamentalistische Gruppen würden zunehmend für solche Angebote werben. „Die Propagierung dieser Angebote dient evangelikalen, katholisch-fundamentalistischen und islamistischen Gruppen zur Rechtfertigung ihrer ablehnenden Haltung gegenüber Homosexualität”, erklärte Beck weiter.

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1 Comment

  1. Die Welt Gesundheitsorganisation (WHO) in Genf hatte 1990 endlich das uralte Vorurteil zur Homosexualität – das durch die Bibel und andere bronzezeitlichen Mythen transportiert wurde – aus der internationalen Klassifikation von Krankheiten entfernt!

    „Heiler“ welcher Prvinzienz auch immer, die sich weiterhin an Minderjährigen vergreifen wollen! sind nach diesem WHO Entscheid offensichtlich Quacksalber, die von der aufgeklärten Gesellschaft geächtet gehören und die von Minderjährigen Homosexuellen ferngehalten werden müssen, wie Drogen, Casino und Glücksspiel.

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