Steuergelder des Staates: Erste Politiker wollen Zahlungen an Kirchen überprüfen


Foto: brightsblog
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480 Millionen Euro fließen von den Bundesländern an die Kirchen – pro Jahr. Bundesweit fordern Politiker jetzt neue Gespräche über diese Staatsleistungen. Unklar ist, was die Kirchen als Ausgleich erhalten sollen.

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Nachdem die sächsische FDP am Wochenende auf ihrem Landesparteitag beschlossen hat, die Staatsleistungen des Freistaats an die Kirchen „auf den Prüfstand“ zu stellen, fordern auch Politiker von SPD und Grünen neue Verhandlungen über die jährlichen Zahlungen der Bundesländer an die Kirchen. „Langfristig wollen wir alle Staatsleistungen in partnerschaftlichen und fairen Verhandlungen mit den Kirchen und dem Heiligen Stuhl ablösen“, sagte Ulrike Gote, kirchenpolitische Sprecherin der bayerischen Grünen-Fraktion, der Mittwochsausgabe der „Welt“. Zu klären sei dabei, so Gote, ob dies durch „eine größere Einmalzahlung des Staates“ oder einen teilweisen „Verzicht“ der Kirchen geschehen könne.

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