Simbabwe:“Es ist nicht verboten, sich zum Satanismus zu bekennen“


Traditionelle Heiler in Simbabwe, Bild: africangrio.com

Kinder verwandeln sich in Paviane, Unbekannte in Schlangen – in Simbabwe geht die Furcht vor Satanismus um. In dem wirtschaftlich am Boden liegenden Land droht eine Verfolgungswelle

Von Christoph MannTELEPOLIS

Man sollte nicht auf die Idee kommen, Aberglaube sei nur eine Sache mangelnder Bildung. Die rund 12 Millionen Simbabwer sind vielleicht die gebildetste Nation Afrikas, sie haben mit 92 Prozent die höchste Alphabetisierungsquote des Kontinents und ein funktionierendes Hochschulsystem. Gleichzeitig hat Simbabwe derzeit ein Satanismus-Problem.

In dem südlich der Sahara gelegenen Land hat sich in den vergangenen Monaten die Furcht vor Satanismus ausgebreitet. Nachdem es an mehreren Schulen zu Tumulten kam, setzte das Bildungsministerium eine Kommission ein, um die Satanismus-Fälle zu untersuchen.

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