Waren die Heiligen verrückt?


Bild: heiligenlexikon.de

Sie hörten Stimmen, sie sprachen mit Tieren und hatten Erscheinungen: Viele Heilige wie Johanna von Orléans oder Franz von Assisi zeigten Symptome, die heute eher an psychische Krankheiten denken lassen als an Gottesnähe.

Von Julia FriedrichsZEIT ONLINE

Franz ist 25 Jahre alt, als er in einer halb zerfallenen Kapelle den Eindruck hat, das Kruzifix spreche zu ihm: Er solle die Kirche wieder aufbauen, fordert der Gekreuzigte. Kurz darauf veruntreut Franz Ware aus dem Geschäft seines Vaters, er braucht Geld für die Renovierung.

Anna ist elf bei ihrer Erstkommunion. An diesem Tag überantwortet sie Jesus ihr Leben. Sie sieht ihre Bestimmung darin, für die Sünden der Welt zu büßen.

Johanna ist gerade 13, als sie eine Stimme hört, die ihr aus Richtung der Dorfkirche zuruft. Einmal, zweimal, immer wieder. Schließlich folgt sie den Befehlen der Stimme und verlässt ihre Familie.

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  1. Religiotie (religiöse Idiotie und Gutmenschen Heuchelei) ist ein Schaden durch Gehirnwäsche im Kindesalter verursacht, Die Opfer besänftigen ihre Urangst mit einem fiktiven himmlischen Zombie der sie schützen soll und leiden unter Realitätsverweigerung bei gewollt reduzierter Denkfähigkeit. Anders als Intelligenzminderung durch pathologische Gehirnschäden wie bei Alzheimer bedingt Religiotie reduzierte Intelligenzquotienten. Wie die „Inselbegabung“ beim autistischen Syndrom gibt es eine „Inselverarmung“ durch pathologische Gehirnschäden wie etwa bei dementen Alten und Patienten mit mutiertem Gen-Schaden. Religiotie definiert sich als „partielle Schädigung des Gehirns“, ein Begriff geprägt vom Psychologen Franz Buggle.

    Durch Drohung mit Dämonen, Verdammnis und Höllenpein sichert sich der religiöse Humbug zahlende Idioten und belegt indirekt eigene Zweifel „Wer nicht die unfehlbaren Inhalte des (christlichen) Glaubens ohne Zweifel, ohne Kritik und Vorbehalte annimmt, der – Drohung, Drohung, Drohung“. Kern christlicher Angst ist die Erbsünde eingeführt auf den Konzilen 418 n.C. und 431 n.C. als Fehler der perfekten Schöpfung manifestiert. Der Arzt E. Schaetzing nennt das Symptom »ekklesiogene Neurose«, die Patienten entwickeln Schuldgefühle mit immer neuen Wahnvorstellungen. Durch elektrische Stimulierung von Gehirnregionen ist jeder religiöse Wahn künstlich zu erzeugen, ganz ohne Gott und all-gütige Kinderficker im Talar.

    Ein Gotteswahn als Psychose wird im Unterbewusstsein zur Pseudo-Realität. Menschen die mit Fiktionen sprechen sind geistig gestört, die schizophrene Psychose schmeichelt ihrem kranken Ego. Der Wahn gepaart mit Autoritätsproblemen, Narzissmus und Realitätsverweigerung ist nur mit Psychopharmaka, Neuroleptika oder der Gummizelle zu stoppen. Defizite im ventralen (orbitofrontalen) Kortex führen zu extremer Risikobereitschaft, asozialem Verhalten, Gewalt unter Missachtung moralischer Regeln, typisch bei Gläubigen und dementen Alten. Letztere werden in Heimen unter Drogen gesetzt oder bei Unverträglichkeit an den Stuhl gefesselt.

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