Gott hat Freude am Sport und etwas Doping?


Durch Sport, wie zum Beispiel Fußball, können Menschen erreicht werden. Davon ist Sportpfarrer Thomas Nonte überzeugt. Foto: Awaya Legends / Flickr

Sport kann zu Begegnungen mit Gott führen, Brücken zwischen Menschen bauen und ein Vorgeschmack auf die Ewigkeit sein. Dieser Meinung ist Thomas Nonte, neuer katholischer Sportpfarrer in Deutschland. Seit kurzem leitet er den Arbeitskreis Kirche und Sport der Katholischen Bischofskonferenz.

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Sport zu machen sei eine Art Vorgeschmack auf das Paradies, ist Nonte überzeugt. Der 51-Jährige erinnerte sich daran, wie er sonntägliches Fußballspielen in seiner Zeit als Doktorand genossen habe. Er ist überzeugt, dass Gott Freude daran hat, wenn Menschen den Sport genießen, sagte er in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ).

Sport schlage aber auch Brücken zwischen Menschen, die mit der Kirche nicht viel anfangen könnten. Durch gemeinsame Freude, Trauer und Begeisterung könne eine Art Seelenverwandtschaft entstehen. Das reize ihn an seinem Amt als Sportpfarrer, sagte Nonte. Durch Sport glaubt er, Menschen erreichen zu können, die normalerweise nicht in die Kirche gehen. „Sport machen ist einfach eine geniale Idee der Schöpfung“, findet er. Denn was den Menschen in seinem Innersten ausmache, sei das Spiel. Es bedeute, sich frei zu machen von äußeren Zwängen und sich begeistern zu können. Sogar bei Schwerkranken habe er das schon erlebt.

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2 Comments

  1. „was den Menschen in seinem Innersten ausmache, sei das Spiel“, klar doch. In populärer Sprache nennt man das „zocken“, da haben die Kirchen allen voran die RKK einige ausbuffte Profis auf Lager. Letzendlich ist poppen auch nur Sport

    Etwa 10% der Priester sind abhängig von Alkohol, Drogen, Medizinmißbrauch und speziell Spielsucht. Der von Papst Ratzinger beförderte Bischof Walter Mixa/Augsburg, bekannt für das Prügeln von Kindern, säuft auf Kosten eines Waisenhauses für 5.000 € Weine und verzockt 400.000 DM. Weitere Priester verzocken wie John Regan/Las Vegas 295.000 US$, Bischof Nowak/Magdeburg 45 Mill. €, Dominikaner Francesco Rico 700.000 €, Bistum Maribor 800 Mill. €, usw. Nicht zu vergessen die bisher 3 Milliarden US$, die US-Bistümer an sexuelle Mißbrauchsopfer zahlen müssen

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