Österreich: Grüne für Aufkündigung des Konkordats


Bild: gruene.at

Während die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP hinter dem Konkordat, das die Verhältnisse der Republik zur katholischen Kirchenleitung im Vatikan regelt, stehen, sind die Grünen für eine Aufkündigung des völkerrechtlichen Vertrages.

derStandard.at

Das ergab eine Anfrageserie der Initiatoren des „Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien“. Auch die FPÖ kann sich vorstellen, das Konkordat in einzelnen Punkten zu prüfen und stellt zudem Begünstigungen der Religionsgemeinschaften bei der Grundsteuer infrage. Der Grüne Abgeordnete Peter Pilz ist zudem für ein Schutzalter bei Beschneidungen.

SPÖ gegen Aufkündigung

Der Aussage des Volksbegehrens, das Konkordat stamme aus der Zeit des Austrofaschismus, widerspricht das Kulturministerium, das Claudia Schmied (SPÖ) untersteht.

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2 Comments

  1. Wer durch irgend einen Umstand zur Führung einer großen Befehlsstruktur berufen wird, der stellt schnell fest, dass die obere Ebene der Hilfskräfte vollständig von den eifrigsten Stiefelleckern des Vorgängers besetzt wurde. Besonders der All-wissende Ratzfatz hat sich mit devoten Stiefelküssern ohne jeden Charakter wie Mixa, Marx und Müller umgeben. Jeder Vorgang, jede Entscheidung, jedes Sitzungsprotokoll des neuen CEO landet unweigerlich als heimliche Kopie beim Vorgänger. Ich habe das selber in der Inustrie durchgemacht, es ist wahrhaftig kein Zuckerschlecker, sondern fieseste Politik mit Haken, Ösen, Macheten und Sprengfallen

    Man kann die komplette Riege der Claqueure nicht auf einen Schlag austauschen, damit geht jede Kenntnis der sachlichen Vorgänge verloren und der neue CEO entscheidet nur noch wie im totalen Nebel auf der Autobahn. Ob der CEO dann über die Charakterstärke verfügt, trotz ständig mauernder und mosender Hilfskräfte seinen Weg zu machen, das kann nur die Zeit entscheiden. Es ist wie beim derzeitigen geschäftsführende Ministerpräsidenten Italiens als Wissenschaftler, der seine Abberufung kaum noch erwarten kann, ist er damit von den menschlichen Abgründen und Gemeinheiten um ihn herum befreit

    Der neue F1 im Vatikan hat m.E. dieses Format nicht, war er doch zu sehr involviert den mächtigen Militärs in Argentinien die Stiefel zu lecken. Einmal charakterlicher Schleimbeutel – immer Schleimbeutel. Die politischen Gründen in Ö sind auch nicht besser, sicher sind schockgeforen bei der Vorstellung, die frommen Einfaltspinsel im Land könnten ihre Stimme wieder den Superfrommen geben – wie immer deren Partei gerade heißen mag.

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  2. Scheinbar sind die österreichischen Grünen noch nicht so religiotisch durchtränkt wie die deutschen Grünen. 🙂

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