Wir brauchen keinen „interreligiösen Kalender“


Foto: Getty Images Ein Gläubiger in einer Berliner Moschee: Der Zentralrat der Muslime fordert zu Ostern, gesetzliche muslimische Feiertage auch in Deutschland einzuführen

Muslime fordern, gesetzliche islamische Feiertage auch in Deutschland einzuführen. Doch diesem Wunsch nachzugeben, wäre nicht ein Zeichen für mehr Integration, sondern falsch verstandene Toleranz.

Von Hildegard StausbergDIE WELT

Es gehört zu den schönen Traditionen des deutschen Osterfestes, dass man sich mit kleinen Aufmerksamkeiten bedenkt. Ein Ostergeschenk der besonderen Art präsentierte in diesen Tagen der Zentralrat der Muslime in Deutschland: Der Verband fordert, dass die Bundesländer per Gesetz islamische Feiertage einführen sollten. Und Aiman Mazyek, der Zentralratsvorsitzende, behauptet, dies wäre dann „ein wichtiges Integrationspolitisches Zeichen“. Aha.

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1 Comment

  1. Genau das ist der Punkt wie in der Überschrift beinhaltet. Jeder kann und darf nach seinen Vorstellungen und Gusto beten, in die Kirche gehen, sich den eigenen Rücken blutig schlagen, auf Knien um einen Berg rutschen, Hank den Arsch küssen und dergleichen Absurditäten mehr, sofern er damit nicht Anderen zur Last wird und kein Dritter leidet oder zu Schaden kommt. Das versteht man unter Religionsfeiheit, die neben Möglichkeiten auch Pflichten beinhaltet

    Wenn durch seinen religiösen Wahn sein beruflicher Einsatz leidet, weil er nach 5 Mal am Tag beten zu müde ist, etwas seinem Glauben widerspricht oder Dritte – besonders Kunden – stört und beleidigt, so darf er fristlos gefeuert werden. In seinem Heimatdorf am Arsch der Welt darf er dann seinen Wahn im Elend weiter genießen

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