Mythos „Leeres Grab“: Altweibergeschwätz und dummes Zeug


Bild: welt.de

Innerevangelische Diskussion: Liberale theologische Positionen wie die Ablehnung der Auferstehung Jesu berühren den gemeinsamen Glauben der Gesamtkirche, wie er sich in der Bibel und dem Glaubensbekenntnis äußert.

Von Jürgen Henkelkath.net

„Und es erschienen ihnen diese Worte, als wär’s Geschwätz, und sie glaubten ihnen nicht.“ (Lukas 24,11)

Von Anfang an gehört es zum biblischen Zeugnis von der Auferstehung Jesu, dass der Glaube an diese Auferstehung auch bezweifelt wird. Die Apostel halten den Bericht der Frauen vom leeren Grab für „Altweibergeschwätz“ und „dummes Zeug“, wie es im griechischen Original für die Apostel wenig schmeichelhaft heißt, für eine Aussage also, die dem Verstand und dem rationalen Denken als unlogisch und unvernünftig erscheint und die nach menschlichen Maßstäben keinen Sinn ergibt, weil sich dies der Erfahrung, Wahrnehmung und Beurteilung des natürlichen Menschen vollständig entzieht.

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1 Comment

  1. Dieser Beitrag erschien zuerst bei evangelisch.de

    http://aktuell.evangelisch.de/artikel/80557/ist-jesus-nicht-auferstanden-ist-unsere-predigt-vergeblich#comment-27813

    und wurde dort von mir so kommentiert:

    Eine andere, in obigem Artikel nicht erwähnte Theorie geht von der Vermutung aus, dass Jesus wegen des Sabbats vorzeitig vom Kreuz genommen wurde, nur s c h e i n t o t war, folglich nach einer Phase der Erholung wieder lebend gesehen werden konnte, aus Gründen der persönlichen Sicherheit aber schnell untertauchen musste.

    Diese Theorie erklärt alle diesbezüglichen Bibelworte ganz problemlos und ist daher so naheliegend, so wahrscheinlich, dass sie aus der Sicht eines Christen nicht diskutiert werden d a r f , zerstört sie doch den Kern der christlichen Botschaft.

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