Genitalverstümmelung: Missbrauchter Glaube


Genitalbeschneidung bei Frauen als ererbte Unsitte – ohne jede Grundlage im Koran: Kampagne gegen Genitalverstümmelung (FGM)

Auch wenn die verbotene Praxis der Genitalverstümmelung von Frauen nichts mit dem Islam zu tun hat, sind ägyptische Islamisten entschlossen, sie wieder zu legalisieren – mit fatalen Folgen für Ägyptens Frauen.

Von Margot Badranqantara.de

Am 20. Dezember haben die Vereinten Nationen eine Resolution gegen die Praxis der Genitalverstümmelung von Frauen (FGM) verabschiedet. Zwei Tage später fand ein landesweites Referendum für eine neue Verfassung statt. Doch was bedeuten Resolution und Verfassung für die ägyptischen Frauen tatsächlich?

Die Vereinten Nationen betrachten ihre Resolution als einen „signifikanten Meilenstein“, um dem lokalen Brauch der FGM bei jungen Mädchen weltweit ein Ende zu setzen. Sie ist das Ergebnis nachhaltiger internationaler Bemühungen – auch mit entscheidender ägyptischer Unterstützung.

Die Resolution stellt ein weiteres Instrument für all jene Regierungen dar, die Genitalverstümmelung von Frauen und die daraus entstehenden Verfehlungen in Bezug auf die körperliche Gesundheit und persönliche Unversehrtheit der Frauen zu beseitigen.

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