Olympia-Ausstellung in Katar: Keine Skulpturen nackter Athleten


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Die Statuen antiker Athleten waren der Zensurbehörde in Katar offenbar zu freizügig. Bei der kürzlich in Doha eröffneten Ausstellung über den „Mythos Olympia“ bleibt der Skulpturensaal deshalb leer.

Deutschlandradio Kultur

Zu sehen seien nur die Klebestreifen, die die Standorte der griechischen und römischen Statuen markieren sollten, schreibt die französische Zeitung „Libération“ auf ihrer Internetseite. Übriggeblieben sei ansonsten nur das Schild, das Besucher vor möglicherweise anstößigen Exponaten warnen sollte. Die Ausstellung, die zuvor unter anderem im Berliner Martin-Gropius-Bau zu sehen war, ist umstritten. Kritiker werfen dem Geldgeber Katar vor, ungebührend Einfluss auf das Konzept genommen zu haben, um sich mit dem Internationalen Olympischen Komitee gut zu stellen. Katar bewirbt sich für die Olympischen Sommerspiele 2020.