Atheisten als gefühllose Fanatiker – freiheitsgefährdenter Atheismus


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Kontra Kirchenprivilegien: Atheismus und Religionsfreiheit. Mit religiöser Inbrunst führen die neuen Atheisten ihren Kampf gegen Religion.

Von Ulricht H.J. KörtnerDie Presse.com

Seit einigen Jahren macht ein neuer Atheismus von sich reden. Auch in Österreich geht er in die Offensive, wie aktuell das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien gezeigt hat. In einem Artikel sprach der US-Journalist Gary Wolf 2006 von einer neuen „Kirche der Atheisten“ und ihren Oberhäuptern Richard Dawkins, Sam Harris und Daniel Dennett. Zu ihnen wird noch Christopher Hitchens gezählt.

Man gab den vier den Beinamen „the four horsemen“, der auf die vier apokalyptischen Reiter in der Johannesoffenbarung anspielt. Interessanterweise sind es nicht nur die Gegner der neuen Atheisten, die ihr Auftreten in apokalyptisch aufgeladenem Ton kommentieren, sondern diese führen selbst ihren Kampf gegen alle Religion mit geradezu religiöser Inbrunst.

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2 Comments

  1. Da ist weit mehr als Schwachsinn was da aus dem Hirn eines betittelten Akademiker sprudelt. Wer solche Denkweisen verbreitet trägt in keinerweise dazubei das sich Gesellschaften aufeinander zugehen. Es ist halt immer wieder einfach die Schubladen aufzuziehen in denen jeder seinen Platz hat, durchnummeriert und archiviert.
    Schade das es die Menschen nicht schaffen dieses Korsett entgültig abzustreichen.

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  2. Der Verfasser diese Schwachsinns ist Prof. Ulrich H. J. Körtner, Vorstand des Instituts für Systematische Theologie und Religionswissenschaft

    Es ist immer wieder erstaunlich wie sehr bei den Religioten die Gehirnwäsche im Kindesalter die Gehirnzellen kaputt gemacht haben. Was immer an Realitäten und Fakten zu beurteilen ist, alles funktioniert in theologischen Strukturen und Denkmuster und ist ohne Gottes großen Plan nicht erklärbar.

    Für die seit 50 Mill. Jahren in gesellschaftlichen Clans lebenden Hominiden und Primaten ist die Akzeptanz eines Führers unverzichtbar, im Clan erfolgreich zu sein und andere zu dominieren ist genetisch verankert. Ethik, Altruismus und Egoismus sind Teile der gesellschaftlichen Evolution verankert im emotional limbischen Stammhirn. Die Primatenclans praktizieren intensiv Hilfsbereitschaft, Empathie, Tradition, Allianzen, Egoismus und Gewalt als Kultur durch Kommunikation und Erfahrung entwickelt. Bei den Hominiden und Primaten wird dies kulturell gefestigt und weiter vererbt, sie beten dazu keinen Gott an und zahlen keine Kirchensteuer.

    Demokratie mit Wissenschaft, Toleranz und freier Willensäußerung in Wort und Schrift ist keine 200 Jahre alt. Die Religiotie will freies Denken und Handeln als Blasphemie gesetzlich verbieten und erneut Despotismus einführen. Religion mit einem vernünftigen Gottesbild braucht keine Blasphemie zum Machterhalt. Durch „brainwash“ im Kindesalter akzeptieren 25% der Menschen die selbst ernannten Oberhirten kritiklos, die pseudo-demokratisch ihre Unfähigkeit mit all-wissend und all-fähig paranoid als Gnade Gottes erklären. Despotismus verhindert durch Angst und Terror die Koexistenz diverser Kulturen in Frieden. Soziopathische Perversionen als Mord, Folter, Ausbeutung, heilige Kriege und Diskriminierung sind immer gute Taten von Gott expliziet gewollt, was im Zirkelschluss nur streng Gläubige verstehen. Religiosität resultiert zwangsläufig in Intoleranz mit Gewalt und heiligen Kriege in Folge, verblendete Religiotien sind unfähig Kompromisse einzugehen und agieren gewalttätiger und absurder als Atheisten.

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