Berlin bekommt weitere russisch-orthodoxe Kirche

Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau, Bild: wikipedia

Allein im Bezirk Marzahn leben nach Kirchenangaben etwa 40.000 russisch-orthodoxe Gläubige

kathweb

Die in den vergangenen Jahren stark gewachsene russisch-orthodoxe Gemeinde Berlins will in Marzahn eine neue Kirche bauen. Auf einem kürzlich gekauften 5.500 Quadratmeter großen Grundstück an der Allee der Kosmonauten solle zunächst eine Holzkirche für 200 Menschen errichtet werden, sagte ein Sprecher der Kirche am Freitag auf Anfrage. Geplant sei, später eine große Kirche für 400 bis 500 Personen und zwei Gebäude für Sonntagsschule, Bibliothek, Kindergarten sowie Musik- und Computerkurse zu errichten.

In Berlin gibt es zwei traditionelle russisch-orthodoxe Kirchen mit Zwiebeltürmen: die in den 1930er-Jahren errichtete Christi-Auferstehungs-Kathedrale am Hohenzollerndamm und die aus dem 19. Jahrhundert stammende Kirche auf dem russisch-orthodoxen Friedhof in Tegel. An hohen Feiertagen besuchen insgesamt bis zu 5.000 Gläubige die insgesamt fünf russischen Gotteshäuser an der Spree.

Allein im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf leben nach Kirchenangaben etwa 40.000 Gläubige. Viele von ihnen seien Aussiedler aus Russland und Kasachstan.

In Deutschland gibt es laut Schätzungen rund 300.000 russisch-orthodoxe Christen.

Klimawandel – christlicher Meteorolüge, Gott und rationaler Kirchenrat

Bild: klima-wandel.eu

Angesichts von Kälte und Eis fragen sich nun viele: Gibt es etwa den von Menschen verursachten Klimawandel gar nicht?

kath.net

Weite Teile Deutschlands erlebten den kältesten März seit 130 Jahren. Dabei prophezeiten uns Klimaforscher, es würde immer wärmer. Palmen im März sah man in Karikaturen. Angesichts von Kälte und Eis fragen sich nun viele: Gibt es etwa den von Menschen verursachten Klimawandel gar nicht? Bemühen sich evangelische Kirchen unnötigerweise um Klimarettungsaktionen?

PRO

Klimawandel ist das Natürlichste auf der Erde. Gott schuf Himmel und Erde. Er gab den Befehl „Es werde Licht!“. Gott wusste, ohne Licht gibt es kein Leben auf der Erde. Damit dieses Licht gleichmäßig verteilt wird, schied er Tag und Nacht und setzte die Erde in Rotation. Gott ließ grüne Pflanzen wachsen, schuf die Tiere und – als alles gut war – den Menschen als Mann und Frau.

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Die mühsame Trennung von Staat und Religion

Heiner Boberski, Wiener Zeitung

Ein Kulturkampf um echte oder vermeintliche „Kirchenprivilegien“ bringt mehr Schaden als Nutzen.

Von Heiner BoberskiWiener Zeitung.at

Dass es in einer Gesellschaft viele religiöse, viele areligiöse und sehr viele in religiösen Fragen suchende Menschen gibt, ist allgemein bekannt. Je nach ihrem Standort werden diese Menschen mit dem nun aktuellen „Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien“ und mit Vorstößen, das Konkordat zwischen Österreich und dem Heiligen Stuhl aufzukündigen, sympathisieren oder nicht. Wenn das Ganze aber nicht zu einem mehr Schaden als Nutzen bringenden Kulturkampf ausarten soll, wäre ein sachlicher und nüchterner Zugang zu dieser Thematik hilfreich. Dabei ist zunächst klarzustellen, dass es nicht nur um die christlichen Kirchen, sondern um alle anerkannten Religionsgemeinschaften geht.

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Der Glaube soll nicht an eine steuerliche Verbindung geknüpft sein

Wie passen Glaube und Steuern zusammen? – Foto: dpa

Der franziskanische Armutsappell kann bereichernd sein – für eine notwendige Debatte über die Kirchensteuer. Die Steuer muss ständig neu gerechtfertigt werden.

Von Stephan-Andreas CasdorffDER TAGESSPIEGEL

Der Philosoph Robert Spaemann erzählte vor zwei Jahren, wie ihm Papst Benedikt XVI. noch als Erzbischof von München auf einem Spaziergang gesagt habe: „Wissen Sie, was das größte Problem der Kirche in Deutschland ist? Sie hat zu viel Geld.“ Das war passend zur Reise Benedikts durch sein Heimatland. Zwei Jahre später ist mit der Wahl eines neuen Papstes das Thema von damals angekommen: der franziskanische Armutsappell. Er findet Widerhall. Denn die Kirche leidet am Ideellen, nicht an finanzieller Not.

In den Parteien wird jetzt diskutiert werden müssen, was aus der Kirchensteuer werden soll; ob etwas anderes daraus werden soll. Die sächsische FDP hat sich nun als erste Partei in Regierungsverantwortung getraut, diese Forderung zu beschließen: dass die Kirchensteuer nicht mehr vom Finanzamt eingezogen, sondern durch ein von den Kirchen selbst organisiertes Beitragssystem ersetzt werden soll. Und zwar für die katholische wie die evangelische Kirche.

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US-Armee führt Katholizismus als religiösen Extremismus

Ein Trainings-Handbuch der Reserve der amerikanischen Armee listet den Katholizismus als „religiösen Extremismus“. Die katholische Kirche ist aufgeführt mit Gruppierungen wie Ku Klux Klan, Muslimische Bruderschaft, Mormonen, gläubige Juden oder Al Qaeda. Die katholische Militär-Erzdiözese hat das amerikanische Verteidigungsministerium aufgefordert, das Handbuch zu überarbeiten.

gloria.tv

Bild: gloria.tv
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