Grüne ChristInnen auf Kifferjagd

Bild. hanfjournal.de

Kifferjagd mit Gottes Segen: Die BAG ChristInnen ist gegen die Entkriminalisierung von Besitz, Anbau und Konsum

Hanf Journal Online

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der ChristInnen innerhalb der Bündnis-Grünen hat zwar noch keine eigene Homepage, aber dafür was gegen Cannabis. Parteiintern hatte man sich bei den Bündnis-Grünen darauf geeinigt, im Rahmen der Bundesdelegiertenkonferenz vom 26.-28. April die Ur-Grüne Forderung nach Hanf-Fachgeschäften und Entkriminalisierung um den Aspekt des Anbau von ein paar Pflanzen zum Eigenbedarf zu erweitern.
Das hat die christliche Arbeitsgemeinschaft der Partei nicht hinnehmen wollen und umgehend einen Antrag formuliert, der nicht nur die Erweiterung ablehnt, sondern die Entkriminalisierung von Cannabis per se aus den Statuten ihrer Partei streichen möchte.

Erstaunliche Botschaft einer lesbischen Schwester in Christus

regenbogenlichter„Ihr wollt uns nicht sehen, weil ihr uns entweder ignoriert oder weil es eure Gemeinde durcheinander bringen könnte. Wir SIND eure Gemeinde.“

kath.net

In einem erstaunlichen Brief wendet sich eine homoerotisch empfindende Christin an ihre Glaubensgeschwister. Dieser Brief, der von evangelischen Christen aus den USA stammt, verdient es, genauer gelesen zu werden:

„Viele von euch glauben, dass es uns in euren Gemeinden, euren Schulen, in eurer Nachbarschaft nicht gibt. Ihr glaubt, dass wir nur wenige sind und dass man uns leicht erkennen kann. Ich sage Euch aber: wir sind viele. Wir sind eure Lehrer, eure Ärzte, eure Buchhalter und Hochschulsportler. Uns gibt es in allen Hautfarben, Typen und Körpergrößen. Wir sind Singles, Ehemänner und Ehefrauen, Mütter und Väter. Wir sind eure Söhne und Töchter, eure Nichten und Neffen, eure Enkelkinder. Wir arbeiten im Kindergottesdienst mit, sitzen in euren Kirchenbänken, singen in euren Chören und stehen auf euren Kanzeln. Ihr wollt uns nicht sehen, weil ihr uns entweder ignoriert oder weil es eure Gemeinde durcheinander bringen könnte. Wir SIND eure Gemeinde. Wir kommen Woche für Woche in eure Kirchen, weil wir Orientierung und einen Hoffnungsschimmer suchen, dass wir uns verändern können. Wir haben genauso wie ihr Jesus in unser Herz aufgenommen. Genau wir ihr wollen wir sein, wie Christus uns haben will. Wir beten jeden Tag um Gottes Führung, wie ihr es auch tut. Und genauso wie ihr versagen wir oft.

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Evangelikale: Liebe dein Kind – auch mit der Rute

Bild: Richard Wilkinson

«Wer seine Rute schont, der hasst ­seinen Sohn; wer ihn aber liebhat, der züchtigt ihn beizeiten.»Altes Testament, Sprüche 13, 24
 

Wenn er sündigt, will ich ihn mit Menschenruten und mit ­menschlichen Schlägen strafen.» Altes Testament, 2. Samuel 7, 14

«Züchtige deinen Sohn, solange ­Hoffnung da ist, aber lass dich nicht hinreissen, ihn zu töten.» Altes Testament, Sprüche 19, 18

Von Tanja Polli –  beobachter.ch

«Eltern sollten ihre Kinder nicht mit steifen oder harten Gegenständen züchtigen», schreibt das US-amerikanische Paar Anne Marie und Gary Ezzo im christlichen Erziehungsratgeber «Kindererziehung nach Gottes Plan». Besser ­geeignet sei ein «leicht biegsamer Gegenstand» – der füge Schmerzen zu, «ohne dabei Knochen oder Muskeln zu schädigen». Gezüchtigt werden «nach Gottes Plan» Kinder ab einem Alter von 14 Monaten.

Wann der biegsame Gegenstand ein­gesetzt werden soll, zeigt ein Beispiel: Die zweijährige Ashley – Ezzos Enkeltochter – spielt mit einer Schwingtür. Obwohl ihr ­Vater sie ermahnt hatte, das nicht zu tun. «Ihre Rebellion war aktiv und direkt und verlangte eine Korrektur der Stufe drei.» Stufe drei bedeutet: Schmerz – «mit der Absicht, dem Kind zu helfen, Selbstbeherrschung über eine ganz bestimmte mora­lische Schwäche zu gewinnen».

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Münster: Reiche Kirche schmeißt Bettler raus

Bettler dürfen nur vor dem Dom sitzen. Foto: Ralf Emmerich

Das Thema kommt wie gerufen. Papst Franziskus plädiert für eine arme Kirche, und das Domkapitel setzt zwei Bettler vor die Tür der Kathedrale. Aufschrei, Protest, Skandal-Rufe: „Haben die nichts begriffen?“

Von Johannes LoyWestfälische Nachrichten

Bei differenzierter Betrachtung wird man dem Domkapitel vor allem einen Vorwurf machen können: Dass das Thema mit wenig Fingerspitzengefühl angefasst und unprofessionell in die Öffentlichkeit getragen wurde. So wäre es sicher möglich gewesen, den beiden betroffenen „Bettlern“ besonders in den kalten Wintermonaten eine alternative Bleibe anzubieten.

Die gibt es im kirchlichen Raum übrigens reichlich, und die Armenfürsorge ist seit jeher ein Hauptanliegen der wohlorganisierten und dank der Kirchensteuer bestens ausgestatteten Caritas.

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Buddhistischer Chauvinismus in Myanmar

Angespanntes Myanmar: Polizist hält Wache an einer brandgeschatzten muslimischen Schule. Foto: dpa/Dedi Sahputra

Radikale Mönche führen offenbar geplante Ausschreitungen an

Seit Wochen ist Myanmar Schauplatz antimuslimischer Ausschreitungen. Buddhistische Mönche, die bisher als Stimmen der Unterdrückten galten, gehören zu den Scharfmachern der Verfolgung von Muslimen.

Von Lee Yu Kyung, Bangkok – ND

Rückblick: Etwa einen Monat nach der Niederschlagung der von Mönchen angeführten »Safranrevolution« im September 2007 saß ich mit einigen Mönchen in einem dunklen Raum im Kloster der zentral gelegenen Kleinstadt Pakoku zusammen. Die Mönche waren »Revolutionäre« und Pakokku war ebenso wie Sittwe, die Hauptstadt des Rakhaing-Staates, eine Hochburg der »Revolution«. Die Mönche hatten Gewehrkugeln getrotzt und damit anderen Städten ein Beispiel gegeben. »Es war Rache, dass wir die Armeefahrzeuge angriffen«, sagte einer der Mönche stolz: »Die Armee hatte Klostergebäude beschossen, als es 2003 hier Zusammenstöße mit Muslimen gab.«

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Politisch-orthodoxe Kirche Serbiens

Patriarch Irinej of Serbia, Bild:wikipedia

Der Druck von Kirche und Nationalisten gegen ein Abkommen Serbiens mit dem Kosovo zeigt Wirkung. Das Land sagt Nein zum EU-Plan.

Neue Zürcher Zeitung

„Das, was vorgeschlagen ist, kann nicht durchgehen“, sagte der serbische Regierungschef Ivica Dacic am Sonntag der Belgrader Zeitung „Politika“.

„Keine serbische Führung hat das Recht oder das Mandat, den Bedingungen zuzustimmen“, heisst es auch in einem am Samstag veröffentlichten Offenen Brief des Patriarchen Irinej an die Staats- und Regierungsspitze. Schätzungsweise 3000 Nationalisten demonstrierten am gleichen Tag in Belgrad gegen eine Unterschrift ihres Landes.

„Ihr wichtigstes Versprechen vor und nach der Wahl war, dass Sie unter keinen Umständen das Kosovo übergeben, verraten oder verkaufen“, hatte sich der serbische Patriarch direkt an den Staatspräsidenten und die Regierung gewandt.

Sollte Belgrad dennoch unterschreiben, soll es von der EU mit dem Beginn von Beitrittsverhandlungen belohnt werden.

Christliche Kirchen sollten keine religiösen „shop keepers“ sein

Christoph Schwöbel, Bild:emk.de

Die christlichen Kirchen dürfen sich nicht als Anbieter auf dem Markt des Religiösen verstehen. Das hat der Theologe Christoph Schwöbel beim Kongress der Evangelisch-methodistischen Kirche erklärt.

Evangelisch-methodistische Kirche

Die christlichen Kirchen dürfen sich nicht als Anbieter auf dem Markt des Religiösen verstehen. Das hat der Theologe Christoph Schwöbel beim Kongress der Evangelisch-methodistischen Kirche erklärt. Damit würden sie sich dem Gesetz der Ökonomie unterwerfen, sagte er vor rund 1.000 Teilnehmern in der Stadthalle Reutlingen. Und das bringe auch den Zwang zum Wachstum mit sich. »Wachstum ist aber kein Kriterium des Evangeliums«, betonte Schwöbel. Vielmehr widerspreche die Forderung nach ständigem Wachstum dem christlichen Menschenbild.

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Matthew Warren, Son Of Rick Warren, Commits Suicide

Screenshot brightsblog
Screenshot brightsblog

In an emotional letter to his church members, pastor Rick Warren of Lake Forest, Calif.-based Saddleback Church told them that his youngest son committed suicide.

HUFF POST Religion

“At 27 years of age, Matthew was an incredibly kind, gentle and compassionate young man whose sweet spirit was encouragement and comfort to many,” Warren, the popular author of The Purpose Driven Life, said in the letter. “Unfortunately, he also suffered from mental illness resulting in deep depression and suicidal thoughts.”

cont’d

Dodo März 2013: Das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF)

Dodo des Monat März 2013
Dodo des Monat März 2013

ZDFImmer dann wenn der HERR über den Mainzer Lerchenberg fliegt wird sein bis dahin gleitender Flug eine Flucht. Zum einen gehen ihm die naiv-blöden Mainzelmännchen gehörig auf die Nüsse, die er auch noch in einem Chorfenster der Karmeliterkirche in Mainz, seit ca.1970, zu sehen bekommt, zum anderen ist es die dumpfe religöse Servilität des zweiten öffentlich-rechtlichen Funktionärsfernsehen, die ihn ungöttlich verängstigt.

50 Jahre ZDF hieß es am 1.April 2013. 50 Jahre Glaube, Kirche und Christentum, Mission im Programm, mit Steuergeldern nunmehr finanziert, rauscht die Märchen-und Sagenwelt der Bibel durch den Äther. Häufiger als in anderen Kanälen tauchen christliche Glaubensinhalte sogar in den Nachrichtensendungen auf. Es gilt die christliche Leidkultur unters Volk zu bringen. Eine Studie im März 2012 bestätigt, das „heute-journal“ berichtet deutlich öfter über Glaubensinhalte als z.B. die ARD.
Zum 85. Geburtstag der römischen Spukgestalt kam die lange Papstnacht zum Zuschauer. Die Dauer-Kontroverse zwischen Küng und Ratzinger war dem ZDF eine eigene Doku wert. Die  EKD-Lutherbotschafterin Margot Käßmann vor der Kamera
der Doku-Reihe „Terra X“. Bibelrätsel, die von Wissenschaftlern untersucht werden, „Sterbehilfe“ aus Sicht der Händefalter in den Redaktionsstuben des Senders. Und am Karfreitag das abolute Highlight des Osterfestes, Christenverfolgung, 2000 Jahre lang, über die Verfolgten der Christen wird nichts gesagt. Der Dreißigjährige Krieg wird im ZDF ausgefochten, gut christliche Unterschiede machte nur Guido Knopp in seiner Sendung „History Quiz“ deutlich, hagere Intellektuelle aus protestantischem gegen wohlgenährte, barocke Frohnaturen aus katholischem Stall, Wortseligkeit gegen Ritenfrömmigkeit, dozierende Karfreitags- gegen singende Fronleichnamsmenschen.

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