Schwestern des Karmels brauchen Holocaust-Leugner


Bild: sonntagsblatt.at

In einer Erklärung der Karmelschwestern, die sich vor kurzem von der Priesterbruderschaft St. Pius X. lossagten, wird die Verlegung des Klosters nach Süddeutschland angekündigt. Des Weiteren wird der wegen Ungehorsam aus der Priesterbruderschaft ausgeschlossene Bischof Williamson von den Schwestern gebeten, die Jurisdiktion auszuüben. Die Schwestern wollen in Zukunft die Klausur „regelmäßig“ verlassen, um ihren Unterhalt sicherzustellen.

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In der Mitteilung wurde kurz auf den Grund des Zerwürfnisses mit der Piusbruderschaft eingegangen, ohne aber konkret zu werden. So wird allgemein behauptet, daß in dem von dem deutschen Distrikt der Piusbruderschaft geführten Unternehmen Sarto (Verlag und Buchhandlung) zweifelhafte Bücher verbreitet werden und in der von ihr finanzierten Zeitung Kirchliche Umschau „laufend anfechtbare Artikel von konservativen Vertretern der Amtskirche“ erscheinen. Ansonsten wird auf nicht näher genannte „Webseiten des Widerstandes“ verwiesen, wo der „Liberalismus“ der Priesterbruderschaft St. Pius X. „nachweislich zusammengestellt“ sei.

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