Evolutionsbiologie und die dunklen Seiten von Open Access


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Mit dem Internet haben sich die Möglichkeiten des wissenschaftlichen Publizierens verändert. Open Access soll Veröffentlichungen billiger und transparenter machen. Doch es gibt auch immer mehr Scharlatane, die Forscher und Forscherinnen damit täuschen und ausbeuten wollen.

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Executive Director wider Willen

„Wow, das gibt’s ja nicht“, meinte Ralf Sommer am Telefon, als er zum ersten Mal gesehen hat, dass er einer von vier „Executive Directors“ sein soll, die die Konferenz „Entomology-2013“ leiten. Anfang September wollen sich Insektenkundler aus der ganzen Welt auf der Konferenz in Orlando im US-Bundesstaat Florida treffen.

Als Sommer vor vielen Monaten per Mail von den Organisatoren gefragt wurde, ob auch er daran teilnehmen möchte, hat er zugesagt. „Als Vortragender“, betont der Direktor der Abteilung für Evolutionsbiologie am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen. Dass er als „Executive Director“ auf der Homepage der Veranstaltung steht, hat er erst durch science.ORF.at erfahren. „Dem habe ich niemals zugestimmt.“

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