Was interessiert Atheisten das Zweite Vatikanische Konzil, Herr Tück?


Bild: religion.orf.at
Wiener Dogmatiker zum „Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien“: Ohne Kirchen würde „soziale Temperatur in unserem Land wohl kälter werden“ – Neuansatz jenseits „auftrumpfender Selbstgewissheit missionarischer Atheisten“ und der „Gottprotzigkeit mancher Glaubenseiferer“

kathweb

In der aktuell aufgeheizten Debattenlage zwischen „Volksbegehrern“, „neuen Atheisten“ und Religionsvertretern ruft der Wiener Theologe Jan-Heiner Tück zu einem Dialog im Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils auf. Schließlich habe das Konzil dezidiert den Dialog mit dem aufkeimenden Atheismus gesucht, im Wissen darum, dass gerade ernsthafter Glaube nicht ohne den Zweifel auskomme. Das unterstrich der Dogmatiker bei einer Akademischen Feier am Freitag an der Universität Wien. Bei der Gelegenheit äußerte sich Tück auch kritisch zum aktuellen „Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien“.

Heute bestehe laut Tück die Gefahr einer Verflachung des Gesprächs – und zwar auf beiden Seiten: „Die auftrumpfende Selbstgewissheit missionarischer Atheisten und nicht minder die Gottprotzigkeit mancher Glaubenseiferer droht hinter dieses Gesprächsniveau zurückzufallen.“ Allein deshalb sei in der aktuellen Situation „eine Rückbesinnung auf das Zweite Vatikanische Konzil und dessen kritisch-konstruktive Auseinandersetzung mit dem Atheismus“ auch heute noch lohnend.

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1 Comment

  1. “Die auftrumpfende Selbstgewissheit missionarischer Atheisten und nicht minder die Gottprotzigkeit mancher Glaubenseiferer droht hinter dieses Gesprächsniveau zurückzufallen.”

    Der Typ sagt in typisch religiotischem Geschwurbel nur, dass er keine Argumente hat um generell begründet zu diskutieren. Aber was kann man nach 8 Jahren intensiverm Brainwash auch verlangen

    Theologen studieren 8 Jahre Zombielogie bei Negierung historischer und wissenschaftlicher Fakten. Exorzisten jagen Dämonen, verstorbene Könige regieren über nicht existente Städte, Propheten predigen in nie gebauten Tempeln, phantasierte Großreiche regieren Teile der Welt, Blinde können wieder sehen, Lahme wieder gehen, Extremitäten wachsen nach, Essen entsteht aus Nichts, Auserwählte wecken Tote auf und geistern Jahrtausende umher, Gläubige fressen eucharistisch die Untoten und saufen Blut wie Graf Dracula, Gottes perfekter Schöpfung sind die Genitalien zu verstümmeln, „Wissen“ muss unbedingt das immer gleiche Resultat haben.

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