Kulturkampf Österreich: Kreisky niveauvoller als heutige Atheisten


Bruno Kreisky (1980), wikipedia
Gegenwärtige Religionskritik durch „unqualifzierte Angriffe und bösartige Pauschalurteile“ gekennzeichnet – Agnostiker Kreisky hätte religiösen Glauben nie als „Quatsch“ bezeichnet.

kath.net

Altkanzler Bruno Kreisky, ein bekennender Agnostiker, oder sein sozialdemokratischer Parteikollege Franz Olah haben einen deutlich niveau- und respektvolleren Umgang gegenüber Religionen an den Tag gelegt als „heute die berufsmäßigen Agnostiker und militanten Atheisten“, so der Politikwissenschaftler Norbert Leser. Der „Feuereifer“ der gegenwärtigen „kulturkämpferischen Attacken der Glaubens- und Kirchenfeinde“ sei demgegenüber durch „unqualifizierte Angriffe und bösartige Pauschalurteile“ charakterisiert. Diese seien auch nicht durch Missstände in der Kirche zu legitimieren, wie der emeritierte Professor an der Universität Wien und ehemalige Leiter des Boltzmann-Instituts für neuere österreichische Geistesgeschichte in einem „Presse“-Gastkommentar (Freitagausgabe) schreibt.

weiterlesen

1 Comment

Kommentare sind geschlossen.