Österreich: »Die Menschen wollen ihr Leben selbst bestimmen«


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Über die Bevorzugung der katholischen Kirche in Österreich, und wieso man sie beenden sollte. Ein Gespräch mit Christian Fiala

Interview: Thomas EipeldauerjW

Christian Fiala ist einer der Initiatoren des Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien. Informationen unter: www.kirchen-privilegien.at

Ab dem 15. April kann man in Österreich Ihr Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien unterschreiben. Um welche Bevorzugung geht es, was fordern Sie konkret?

Es gibt in Österreich eine aus der Monarchie und dem Faschismus stammende systematische Bevorzugung von Religionsgemeinschaften allgemein und der katholischen Kirche im besonderen. Daraus resultierende Privilegien finden sich auf allen Ebenen. Juristisch genießen Mitarbeiter der Kirche eine Sonderstellung, sie sind quasi einem eigenen Rechtssystem unterworfen. Finanziell genießt sie eine Reihe von Steuerbegünstigungen bis hin zur Grundsteuerbefreiung, was ja zu Lasten aller Steuerzahler geht. Auch im staatlichen Rundfunk sind religiöse Inhalte überrepräsentiert, im Bildungsbereich ist es die Bezahlung der Religionslehrer inklusive deren Ausbildung, die der Staat übernimmt. Gegen dieses umfassende System von Privilegien wollen wir angehen.

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1 Comment

  1. Ich zitiere mich hier selber mit einer Stellungnahme zu Österreich in einem anderem Forum

    In Ö war ich trotz Ö-Studium vielleicht vor etwa 25 Jahren zum letzten Mal, das war noch vor Einführung der Autobahnmaut. Die Maut war für mich das Ende des Landes der Abzocker für alle Zeiten. Nicht einmal auf Einladung kostenfrei würde ich das kleine häßliche Bergvolk in den Alpen je wieder besuchen, mögen die sich doch selber ihrer vielen Inzuchtdeppen in den abgelegenen Tälern erfreuen. Dazu braucht man keine Touristen, die alles doppelt und dreifach so teuer bezahlen müssen.

    Ich war als Student in den 50er Jahren viel im Bregenzer Wald und Montafon unterwegs, da haben aus den abgelegenen Höfen mehr Inzucht-Deppen zum Fenster rausgeschaut, als man heute in ganz Vorarlberg zusammentreiben könnte. Heute gilt so etwas als Abendteuer Urlaub, wo man noch selber Käse machen kann.

    Eine Sat-Antenne auf dem Dach und ein modernes Auto vor der Tür behebt die genetische Katastrophe nicht, einmal Depp, für viele Genertionen ein Depp. Der Sat-Sender KV mit einem unverständlich im Dialekt schwurbelnden Priester (ich glaube Buschor mit Namen) bestätigt dies ausführlich, noch dämlicher kann ein Mensch wirklich nicht sein.

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