Katholische Kirche: Absolutismus ist Feind der Demokratie


© Franco Origlia/Getty Images
Papst Franz hat ein neues Gremium geschaffen, um Reformen der Kurie vorzubereiten. Demokratisieren wird das die katholische Kirche nicht.

Von Wolfgang Thielmann ZEIT ONLINE

Ist das die Revolution von oben? Will Papst Franziskus die Kirche demokratisieren? Die Nachricht schlug ein: Franziskus hat acht Kardinäle aus fünf Kontinenten zu Beratern berufen, um den Vatikan, die Regierungszentrale der katholischen Kirche, zu modernisieren: weniger Dekrete, mehr Mitbestimmung, weniger Hof, mehr Dienstleistung.

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8 Comments

  1. Hmm, das lässt mich jetzt grübeln: Dieser alte neue Sack im Vatikan Franz behauptet allen Ernstes, Absolutismus sei der Feind der Demokratie?
    OK, mag er das nicht so direkt gesagt haben – aber will er seine Kinderfickerorganisation (absolutistische Kirche) tatsächlich wirklich als den Feind der Demokratie darstellen, der sie ist? Weil, ändern können die sich nicht – dann wäre es nicht mehr ein Machtkonzil alter vertrottelter Männer.

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  2. Ich glaube denen, die die Wahrheit suchen, und nicht denen die glauben sie zu besitzen.
    Teuflische Grüsse aus der Freidenker Galerie
    Rainer Ostendorf

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  3. Martin Luther ist der geachtete Prophet der Evangelen, sein Name wird in Kirchen, Jubiläen, Feiertagen usw. verehrt, folglich kann er nichts falsch gemacht haben.

    Martin Luther schreibt als verbindliches Glaubensbekenntnis
    “Denn die Hand, die das Schwert führt und tötet, ist dann auch nicht mehr eines Menschen Hand, sondern Gottes Hand, und nicht der Mensch, sondern Gott henkt, rädert, enthauptet, tötet und führt den Krieg. Das alles sind seine Werke und sein Gericht.”

    Damit hat nicht etwa der Landstreicher Adolf Hitler und seine NAZI Schergen 6 Millionen Juden und weitere 45 Millionen Menschen ausgerottet, nein, es war Gott höchstpersönlich. Auch das Massaker an 800.000 Opfern in Kroatien durch Priester und Mönche, die eigenhändig Menschen enthauptet haben, das war Gott. Bei der „Endlösung“ von Serben, Roma und Juden ist im Genozid gemäß Papst Pius XII das „Wirken der göttlichen Hand“ zu erkennen.

    Typen wie Papst Franzi und seine Dumpfbacke im Kölner Dom wissen auch die Lösung, es muss viel intensiver zu Gott gebetet und der Kirche noch mehr Geld gespendet werden, damit Gottes Zorn besänftigt wird und der nächste heilige Krieg ausbleibt..

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  4. Das Dilemma des Glauben an ein fiktives, nie bewiesenes Etwas, ist recht einmalig bis absurd. Ein profunder Kenner der Materie hat es recht eindeutig beschrieben.

    Martin Luthers Schriften sind als psychopathologischer Wahn Idiotien eines kranken Geistes: „Es ist ein überaus gerechtes Gesetz, dass die Zauberinnen getötet werden, denn sie richten viel Schaden an, was bisweilen ignoriert wird, sie können nämlich Milch, Butter und alles aus einem Haus stehlen… Schaden fügen sie nämlich an Körpern und Seelen zu, sie verabreichen Tränke und Beschwörungen, um Hass hervorzurufen, Liebe, Unwetter, alle Verwüstungen im Haus, auf dem Acker, über eine Entfernung von einer Meile und mehr machen sie mit ihren Zauberpfeilen Hinkende, dass niemand heilen kann ….“

    Martin Luthers erbärmliche Kriegshetze sind die üblichen Hassorgien von Religioten gegen Andersdenkende, von den EKD-Jubelchristen immer wieder geleugnet: “In solch einem Krieg ist es christlich und ein Werk der Liebe, die Feinde getrost zu würgen, zu rauben, zu brennen und alles zu tun, was schädlich ist, bis man sie überwinde. Ob es wohl nicht so scheint, daß Würgen und Rauben ein Werk der Liebe ist, weshalb ein Einfältiger denkt, es sei kein christliches Werk und zieme nicht einem Christen zu tun: so ist es doch in Wahrheit auch ein Werk der Liebe.”
    „Denn die Hand, die das Schwert führt und tötet, ist dann auch nicht mehr eines Menschen Hand, sondern Gottes Hand, und nicht der Mensch, sondern Gott henkt, rädert, enthauptet, tötet und führt den Krieg. Das alles sind seine Werke und sein Gericht.“

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  5. Ich schließe mich hier @Rolo voll und ganz an. Je dümmer sie sich anstellen, umso schneller werden sie ohne Nachwuchs den Laden schließen müssen. Dem Thema Glauben stehen viele Frauen total irrational gegenüber. Meine Frau sagt allen Ernstes, dass sie nicht an Übernatürliches glaubt und schon gar nicht an einen Gott, aber sie besteht drauf, dass sie einen Schutzengel hat. 😕
    Mit dem Müller als Erzinquisitor haben sie sich auch einen Bärendienst erwiesen. Immer weiter so. Irgendwann werden sie auf offener Straße ausgelacht, wenn sie Hosianna singend mit brennendem Handtäschchen und spritzender Klobürste in schönen Kleidchen als Prozession durch die Straßen ziehen.

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  6. @rhenus
    Nicht alte Männer-sondern Frauen… etc….hat dieses 2000 jährige Fossil noch eine Chance.
    Da Frauen auf emotionaler Basis oft noch viel religiotischer veranlagt sind als ihre männlichen Gesinnungsgenossen, darf man davon ausgehen, dass die meist stark indoktrinierten und oft fast zu Hysterie neigenden, betroffenen Damen, den hypersentimentalen, devoten Schwachsinn wahrscheinlich sogar forcieren und für noch unabsehbar lange Zeit fortführen würden. Vielleicht ist es doch vorteilhafter die „alten Männer“ ihren, eigentlich lobenswerten destruktiven Weg, zu Ende gehen zu lassen ? Aber die Wege des Herrn sind ja bekanntermaßen, unergründlich. 😉

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  7. Keine Frau im „modernen“ Kabinett des Franz von Buenos Aires? 😉
    Die Frauendiskussion bei der CDU/CSU lässt grüssen. 😉

    Nicht alte Männer – sondern moderne Frauen werden das Schicksal der Kirche entscheiden. Nur wenn der neue Franz die Kirchenleitung schnell für Frauen öffnet, hat dieses 2000 jährige Fossil noch eine Chance.

    Nicht wer von den Kardinälen „papabile“ wird wichtig, sondern ob Frauen „mamabile“ werden; aber mit Maulkörben für moderne US Nonnen wird das nichts werden. 😉

    https://brightsblog.wordpress.com/2013/04/16/papst-bestatigt-masregelung-von-dachverband-der-us-frauenorden/

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