Pfarrerin wirft Kleinkind (1) aus Kirche – es hat gestört


dpa, Symbolbild
Eklat im Konfirmations-Gottesdienst: Im Kreis Herford hat eine Pfarrerin ein einjähriges Kind aus der Kirche geworfen – es hatte angeblich die Zeremonie gestört.

Berliner Kurier

Der Vater (31) war am Sonntag mit seinem kleinen Sohn in die Kirche im ostwestfälischen Kirchlengern gekommen. Wie die „Neue Westfälische“ berichtet, musste er den Gottesdienst aber frühzeitig verlassen – die Pfarrerin bat ihn hinaus.

In ihren Augen sei ein langer Konfirmations-Gottesdienst nicht für kleine Kinder geeignet. Sie hatte zuvor gefordert, Kinder sollten die Zeit des fast zweistündigen Gottesdiensts im Gemeindehaus verbringen. Der 31-Jährige hielt sich nicht daran, nahm seinen Sohn mit in die Kirche.

Die Eltern bestreiten den Vorwurf, das Kind habe den Gottesdienst gestört: Es sei nicht laut gewesen, sondern habe nur auf dem Schoß des Vaters gespielt.

6 Comments

  1. Ich verstehe die Aufregung nicht. Bei Hochzeitsreden, Vorlesungen u.ä. stören weinende oder sehr energetische Kinder nun mal manchmal. Die Eltern sagen zwar, dass das Kind ganz ruhig war, aber dieser Aussage würde ich pauschal erst einmal nicht so viel Vertrauen schenken. Klar, wenn das Kind die ganze Zeit ruhig war, dann ist es blöd die Eltern rauszuschicken, aber bevor sich jeder pikiert darüber, dass die böse Kirche kinderfeindlich ist, sollte man bedenken, dass Eltern ihren eigenen Racker immer wundervoller finden als ihre Umgebung.

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  2. Na, ist doch wieder ein typischer Fall täglich ausgelebter christlicher Nächstenliebe – diesmal (nicht neu und sicher nicht das letzte mal) von den obersten Vertretern dieser Irren.

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  3. Falls es die Frau Pfarrerin vergessen haben sollte ! „Und Jesus sprach, lasset die Kindlein zu mir kommen…“ aber die denkt sicher, was geht mich das Gelabere vom Jupp schon an ? Hier bin ich die Frau im Haus (wenn auch das Haus dem „Herrn“ gehört). Was den 31-jährigen Vater betrifft, der hat sich bestimmt gedacht, was den Grünen ihr Strickzeug ist, ist für mich mein Einjähriger. Nur die Grünen haben das Strickzeug nicht rausgeworfen. Deshalb spricht man auch eher von Menschenverachtung als von Strickzeugverachtung. Fest steht, in der Kirche wird „so viel Lärm um nichts“ gemacht, da kommt es auf ein bisschen Kindergeplapper auch nicht mehr an. Kostenloser Tipp an den Vater: „AUSTRETEN“ (und bei den Grünen eintreten). 😉

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  4. So eine dreckige bimbam-Votze aber auch . . .
    In der Hölle werde ich Sie schmoren lassen,
    denn bereuet das Ende ist nahe.
    Auf die Knie Ihr Hunde Ihr.
    Ihr habt Mich gefälligst zu lobpreissen Ihr
    Deppen Ihr . . .
    Wer nicht? Raus mit euch aus meinem Paradies.
    Ab mit Euch in den luftleeren Raum.

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  5. Unabhängig vom religiösen Schwachsinn der Veranstaltung und der Unfähigkeit der Frau so etwas zu leiten, ist die Journalistensprache die wohl größte Katastrophe.

    Die Pfarrerin har das Kleinkind ganz sicher nicht wie einen Handball aus der Kirche „geworfen“, noch hat sie das Kind aufgefordert die Kirche zu verlassen. Das hätte beim Anblick der Gnatterschickse nur noch mehr gebrüllt.

    Sie hat allenfalls die Eltern per Hausrecht gezwungen mit dem Kind die Kirche zu verlassen. Warum die dann nicht auch den Glauben verlassen haben, das ist schwer zu verstehen.

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