Das große Artensterben – mit Zeitverzögerung


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Das rapide Artensterben unserer Zeit wird als das sechste Massensterben bezeichnet. Doch es droht mehr: Denn die jetzigen Eingriffe in die Natur werden sich erst in Jahrzehnten auswirken.

DIE WELT

Artensterben mit Zeitverzögerung: Umweltzerstörung bedroht viele Tier- und Pflanzengruppen erst nach etlichen Jahrzehnten. Das berichtet ein internationales Forscherteam für Europa in den „Proceedings“ der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften („PNAS“). Demnach wären perspektivisch viel mehr Arten gefährdet als bislang angenommen, mahnen die Biologen.

In der Erdgeschichte gab es mehrere große Artensterben – ausgelöst etwa durch Meteoriten oder Vulkanismus. Angesichts des derzeitigen rapiden Artenschwunds sprechen viele Experten vom sechsten Massensterben.

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