Beschneidungsgesetz, Staatsschutz und eine jüdische Familie


Bild. picture alliance
David S. soll im Internet den Beschneidungsgegner und Strafrechtler Holm Putzke beleidigt haben. Der zeigt ihn an. Plötzlich steht das Kommissariat für rechtsextreme Delikte bei David S. vor der Tür

Von Jennifer Nathalie PykaCicero

„Wir sind eine kleine jüdische Familie“, betont der Münchner Familienvater Jonathan S.* immer wieder. „Völlig unbescholtene Bürger, keine Drogendealer, keine Menschenhändler“, fügt er energisch hinzu, wenn er über den 16. Januar dieses Jahres spricht. Der Tag, an dem früh morgens nicht der Wecker, sondern die Polizei klingelte. Insgesamt drei Beamte des Münchner Kommissariats 44, zuständig für Delikte mit rechtsextremem Hintergrund, rückten an diesem Januarmorgen um Punkt sechs Uhr bei der fünfköpfigen Familie an.

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1 Comment

  1. Ja, so ist das in unserer Welt . Wenn Einer anfängt mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, dann heißt das beim Zurückschießen noch lange nicht, dass alle Spatzen gleich sind.

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