Kriege im Namen der Religion: Töten für Gott


Oft sind es bei Konflikten dieser Welt Angehörige verschiedener Glaubensrichtungen, die aneinandergeraten, sei es in Nigeria, in Ägypten oder in Pakistan

Von David SignerNeue Zürcher Zeitung

Experten versichern in solchen Fällen gerne, bei diesen Konflikten gehe es in Wirklichkeit nicht um religiöse, sondern um politische, wirtschaftliche oder ethnische Auseinandersetzungen. Aber warum wird dann im Namen der Religion getötet? Und warum sind so oft Muslime und Christen involviert und so selten Hindus, Buddhisten oder beispielsweise Anhänger traditioneller afrikanischer Religionen? Könnte es sein, dass manche Religionen per se aggressiver sind als andere?

Alleinseligmachender Monotheismus

Diese These wurde in der Tat von mehreren Forschern vertreten, am profiliertesten vom deutschen Ägyptologen Jan Assmann. In seinen beiden Büchern «Moses der Ägypter» und «Die Mosaische Unterscheidung» postuliert er, erst mit Moses und dem Monotheismus, also vor etwa 3000 Jahren, sei die Unterscheidung zwischen «wahrem» und «falschem Gott», zwischen «Gläubigen» und «Ungläubigen» in die Welt gekommen.

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5 Comments

  1. @Rolo
    Die Kinderfickersekte aus dem Vatikan hat sich noch nie nach den 10 Geboten gerichtet. Die Oberhirten der Religionen ignorieren ihre gepredigte Moral und Ethik, sie morden, rauben, fälschen, missbrauchen, huren, zocken und belügen die Gläubigen, um sie durch Angst zu disziplinieren. Religionen und Diktaturen als paranoide Zwangssysteme überleben nur, wenn sie Kritik und abweichendes Handeln brutal unterdrücken oder ausrotten

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  2. Im Römerbrief 14,7 ist bereits die Legalisierung des gewaltsamen Todes von Menschen, unterschwellig angedeutet
    „Keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber. Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.
    Wenn also bei Christen getötet wird, dann ist das immer für Gott.
    (Im Prinzip ist das aber bei allen monotheistischen Religionen so.)
    Was allerdings der jüdisch-christliche Gott wahrscheinlich aus seinem Gedächtnis verloren hat, ist sein 5. Gebot: „Du sollst nicht töten.“

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  3. Das Christentum ist eine Gewaltreligion von Anfang an, man hat sich immer mit den übelsten Despoten und Verbrechern zusammen getan.

    Die Vernichtung von Menschen beginnt mit Kaiser Theodosius I. Im Edikt von Thessaloniki von 380 n.C. heißt es: „Wir befehlen, dass diejenigen, welche dies Gesetz befolgen, den Namen ‚katholische Christen‘ annehmen sollen; die übrigen dagegen, welche wir für toll und wahnsinnig erklären, haben die Schande zu tragen, Ketzer zu heißen. Ihre Zusammenkünfte dürfen sich nicht als Kirchen bezeichnen. Sie müssen zuerst von der göttlichen Rache getroffen werden, sodann auch von der Strafe unser es Zornes, wozu wir die Vollmacht dem himmlischen Urteil entlehnen.“

    Durch Drohung mit Dämonen, Verdammnis und Höllenpein sichert sich der religiöse Humbug zahlende Idioten und belegt indirekt eigene Zweifel „Wer nicht die unfehlbaren Inhalte des (christlichen) Glaubens ohne Zweifel, ohne Kritik und Vorbehalte annimmt, der – Drohung, Drohung, Drohung“. Kern christlicher Angst ist die Erbsünde eingeführt auf den Konzilen 418 n.C. und 431 n.C. als Fehler der perfekten Schöpfung manifestiert. Der Arzt E. Schaetzing nennt das Symptom »ekklesiogene Neurose«, die Patienten entwickeln Schuldgefühle mit Wahnvorstellungen. Religiöse Erziehung nutzt ebenfalls Prügelstrafen und Erniedrigungen zur Erzeugung von Schuldgefühlen. Elektrische Stimulierung von Gehirnregionen erzeugt einen derartigen Wahn künstlich ohne Gott, ohne heiliges Buch, ohne all-gütige Kinderficker im Talar.

    Professor Brad Bushman belegt in Versuchen am Institute-for-Social-Research/Michigan Texte mit göttlich befohlener Gewalt fördern Aggressionen. Gläubige werden gewalttätig wenn sie lesen oder hören wie in ihrem heiligen Buch Ausbeutung, Gewalt und Mord gefordert wird,

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  4. Das ist weniger keine Frage des Monotheismus, sondern die klassische Kriegshetze der Religioten beider christlichen Schattierungen. Die Bibel kennt ihre heiligne Kriege und der gütige Gott mordet als paranoide Irrer etwa 35 Millionen in seinem heiligen Buch

    Martin Luthers Bibelinterpretationen sind paranoide Hassorgien: “In solch einem Krieg ist es christlich und ein Werk der Liebe, die Feinde getrost zu würgen, zu rauben, zu brennen und alles zu tun, was schädlich ist, bis man sie überwinde. Ob es wohl nicht so scheint, daß Würgen und Rauben ein Werk der Liebe ist, weshalb ein Einfältiger denkt, es sei kein christliches Werk und zieme nicht einem Christen zu tun: so ist es doch in Wahrheit auch ein Werk der Liebe.”

    Die RKK hat ihr unantastbares ewige wahre Dogma No.381, nach dem der Kriegsdienst unverzichtbare Vorraussetzung ist Gottes ewige Gnade zu erlangen. Im Genozid ist nach Papst Pius XII das „Wirken der göttlichen Hand“ zu erkennen, als seine Priester und Mönche als „Endlösung“ 800.000 Serben, Roma und Juden umbringen

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