Rudolf Steiners Rassentheorien


Bild: nzz.ch
Rudolf Steiner, der geistige Vater der Anthroposophie, macht es seinen Anhängern nicht leicht.

Von Helmut ZanderNeue Zürcher Zeitung

Rassistische Formulierungen, wonach «Neger» einer «degenerierten» «Rasse» zugehörten oder die «weisse» «die zukünftige, die am Geiste schaffende Rasse» sei, durchziehen sein Werk. Das ist ein Problem, aber kein aussergewöhnliches, denn solche Formulierungen finden sich etwa auch in den Œuvres von Kant und Hegel. Das Kernproblem liegt vielmehr im Umgang mit solchen Vorstellungen und Formulierungen. Mit diesem Umgang kämpft die Anthroposophie, seitdem die deutsche Grünen-Politikerin Jutta Ditfurth 1992 Steiners Weltanschauung als eine Art Ökofaschismus anprangerte.

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