Alle Religionen haben recht!


Alle haben recht… zumindest was alle anderen Religionen angeht.
Ein Vorschlag, was Religiöse am kommenden Sonntag (statt eines Gottesdienstbesuches) machen könnten

Von Valentin Abgottsponnews.ch

Ich schlage allen Religiösen (nicht nur den hier überwiegenden Christen) vor: Geht einmal in euch, statt in die Kirche. Betrachtet möglichst neutral und von aussen, was eure Glaubensgrundsätze und Dogmen sind. Ein viele Milliarden Jahre altes Universum, aber dann ein Erlöser vor 2000 Jahren? Geboren von einer Jungfrau? Einer, der drei und eins zugleich war…?

Stellen wir uns doch einmal vor, wir wären in einer Zivilisation aufgewachsen, die von einem Christus-Erlöser (oder von Mohammed, Eris oder Mithras) noch nie etwas gehört hätte. Es wäre eine Zivilisation, die zwar Geschichten erzählt, sich aber grundsätzlich so gut wie möglich an die Wissenschaft und das freie Denken hält.

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2 Comments

  1. Das mag ein schöner theoretischer Gedanke sein, er scheitert in fast allen Religionen an deren Randbedingungen. Nahezu jede Religion beharrt aus bestimmtem Grund auf ihrer einzig absolut wahren Auslegung und bedroht Abweichende Betrachtungen mit Terror in Form „fürchterlicher“ sofort wirkenden Höllenfeuer bis hin zum Ausschluß mit ewiger Höllenpein. In den barbarischer Zeiten religiöser Macht kaum dazu die „peinliche Befragung“ durch den Großinquisitor (Wadenbeißer Erzbischof Müller), ewiger Kerker, Scheiterhaufen, Rädern mit Federn und Teeren sowie andere Feinheiten christlicher Liebe.

    Da das viel körperliche Leistung der Folterer bedeutet, hat die RKK das Vorgehen ihrer Priester und Mönche in Kroation stark gekürzt, die bösen Religionsfeinde werden mit dem Schwert enthauptet, gehängt oder vergast und der zuständige Kardinal als Obermordbube von Papst Johannes Paul II selig gesprochen. In dieser sehr typischen Art „reden“ Religionen mit ihren Zweiflern

    Der RKK Großinquisitor Ratzinger droht all-wissend:
    „Wer nicht die unfehlbaren Inhalte des christlichen Glaubens ohne Zweifel, ohne Kritik und Vorbehalte annimmt, der hat einen persönlichen Defekt, eine mangelhafte persönliche Heiligung, ein ungenügend gebildetes Gewissen, eine sündige Verfasstheit, eine auf Vorurteilen beruhenden Geist der Kritik und huldigt der Untreue gegen den Heiligen Geist.“
    Ein Kinderficker des Christentums hat nach dem RKK Dogma 381 weder Moral noch eigenen Willen, sonst wird er sofort von der Glut der ewigen Hölle gepeinigt. Glaubensinhalte zu hinterfragen, Reliquien nicht zu ehren, selber zu denken oder sich auf die Menschenrechte berufen ist eine teuflische Sünde. Man kann sich darum nicht auf die Rechte des Menschen berufen, um sich dem Lehramt zu widersetzen.“

    Durch Drohung mit Dämonen, Verdammnis und Höllenpein sichert sich der religiöse Humbug zahlende Idioten und belegt eigene Zweifel „Wer nicht die unfehlbaren Inhalte des (christlichen) Glaubens ohne Zweifel, ohne Kritik und Vorbehalte annimmt, der – Drohung, Drohung, Drohung“.

    Kern christlicher Angstmacht ist die Erbsünde der Konzile von 418 n.C. und 431 n.C. als peinlicher Fehler der perfekten göttlichen Schöpfung. Der Arzt E. Schaetzing nennt das Symptom »ekklesiogene Neurose«, die Patienten entwickeln Schuldgefühle verbunden mit Wahnvorstellungen. Religiöse Erziehung nutzt darum Prügelstrafen und Erniedrigungen zur Erzeugung von Schuldgefühlen. Das schafft totale Abhängigkeit und nimmt jedem die Lust über seine Zweifel zu reden.

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