Jugendamt soll Hilfe für Sektenkind verhindert haben


Foto: Michael Müller
Neue Vorwürfe im Fall der Sektenkinder: Das Jugendamt Erlangen-Höchstadt soll im Jahr 2002 den Lonnerstadter Schulleiter daran gehindert haben, einem Jungen zu helfen, der unter dem Einfluss des Gurus stand. Hausjurist Wolfgang Fischer erklärt den Fall und sieht „nichts Verwerfliches“.

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Eine interne Akte belegt, dass die Leiterin des Sozialdienstes damals nach einem Gespräch mit dem Jungen, dem Guru und seiner Lebensgefährtin (der Mutter des Betroffenen) eine Abmachung traf, wonach der Schulleiter das Kind „in Ruhe lassen“ solle. Referatsleiter Wolfgang Fischer bestätigt das, setzt dieses Verhalten allerdings in einen Kontext, der das Vergehen der Behörde verständlich machen soll.

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