Hysterische Theologie: Überlasst Luther nicht der EKD! – Gregor Gysi verständlich


Evangelischer Historiker Prof. Heinz Schilling: Auch ein Mann wie Gregor Gysi soll die Bedeutung des Reformators verstehen – Skepsis gegenüber Luther-Botschafterin Margot Käßmann

kath.net

Der evangelische Historiker Prof. Heinz Schilling (Berlin) hat sich dagegen gewandt, das Reformationsjubiläum 2017 nur als kirchliches Ereignis zu begehen. In vier Jahren wird der 500. Jahrestag des Thesenanschlags von Martin Luther (Foto) am 31. Oktober 1517 in Wittenberg begangen, was als Auslöser der Reformation gilt. „Luther ist viel zu bedeutend, als dass man ihn der EKD überlassen könnte“, sagte Schilling in einem Interview mit der Landeszeitung Lüneburg. Luther und die Reformation hätten eine „Welt-Wirkung“ gehabt. Er müsse so gewürdigt und dargestellt werden, „dass auch dem Reformator eher fernstehende Menschen wie etwa Gregor Gysi verstehen, wie zentral ihre Identität mitgeprägt wurde durch die Geschehnisse von 1517 und der folgenden Jahre“. Gysi – er glaubt nach eigenen Worten nicht an Gott – ist Vorsitzender der Fraktion „Die Linke“ im Deutschen Bundestag. Schilling weiter: „Weil Luthers Wirkung weit über den rein kirchlichen Bereich hinausging, steht auch der Staat in der Pflicht, das anstehende Jubiläum angemessen zu begleiten. Es reicht nicht aus, den Tourismus in die mitteldeutschen Bundesländer mit Luther-Socken und Luther-Bier zu fördern.“

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2 Comments

  1. Wer Martin Luther feiert und huldigt, der muss unbedingt auch dem NAZI Himmler huldigen und jedes Jahr den Todestag vom NAZI Schicklgruber feierlich begehen. Die beiden Verbrecher haben nur das vollendet, was der antisemitische Verbrecher Luther als erster schriftlich fixiert und von seinen christlichen Einfaltspinseln als Gottes Wille gefordert hat.

    Genau so wie keiner Stasi Spitzel war, so war auch damals auch keiner ein NAZI. Es gibt Menschen, die haben in jeder politischen und humanitären Scheiße, immer eine weiße Weste – sagen sie selber

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  2. Wenn der Herr Schilling alles, und damit meine ich wirklich alles, über Luther gelesen und sich auch verinnertlicht hat, und trotzdem fordert diesem Halunken auch noch öffentlich zu huldigen, dann ist dies nichts anderes als der Beweis dafür, dass er genau so einen miesen Charakter hat wie dieser verbohrte, menschenverachtende, Relirevolutzer.
    Nebenbeigesagt, was bei den Katholen der Glaubenshüter Müller ist, scheint bei den Evangelen der Herr Schilling sein zu wollen. Wie viel das religiotische Machtgerangel, das arrogante, lehrmeisterhafte Getue und der Anspruch auf die jeweilig konfessionelle Vorherrschaft mit christlicher Nächstenliebe zu tun hat, kann sich jeder vernünftig denkende Mensch an den zehn Fingern abzählen. Wenn der Luther in Ordnung gewesen wäre, hätte er alles daran gesetzt, den ganzen Religionskäse in Schall und Rauch aufzulösen und nicht auch noch einen zusätzlichen Abkömmling dieses faulen Zaubers in die Welt zu setzen. Aber der wusste sicher auch schon: “ Konkurrenz belebt das Geschäft“. Und um das, um sonst garnichts Anderes geht es hier.

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