Beschneidungs-Propaganda: „Mazel Tov!“ – lege artis? Es darf gezweifelt werden


Foto: Georg Moritz
Zwischen Sushi, koscherem Wein und Klezmer: Wir waren zu Gast bei der Beschneidung von Mendel, dem Sohn von Rabbi Yehuda Teichtal.

Von Claudia KellerDER TAGESSPIEGEL

Sie haben die schwarzen Anzüge aufgebügelt und schicke Blusen und Röcke angezogen. Denn heute ist ein Festtag. Heute wird der Sohn von Rabbiner Yehuda Teichtal beschnitten. 400 Gäste sind um kurz nach 14 Uhr in die Münstersche Straße in Wilmersdorf gekommen, Freunde, Bekannte, Verwandte, Rabbiner aus Deutschland und Polen. Sie alle drängen nun in die Synagoge. Vorne auf dem Toratisch breitet Menachem Fleischmann, der Mohel, Scherchen aus und ein silbernes Messer. Fleischmann ist aus Israel eingeflogen, seit 36 Jahren ist er professioneller jüdischer Beschneider.

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1 Comment

  1. Kaum zu glauben, dass es in dieser etnischen Gruppe auch höchstbegabte Genies mit einem gesunden, areligiösen Menschenverstand gibt. Was hat sich der olle Jahwe bloß bei der Gehirnverteilung unter den Mitgliedern seines auserwählten Volkes gedacht ? Schwer nach zu vollziehen. 🙂

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