Die Nonne und der Kindesraub


Foto: Reuters
Jahrzehntelang wurden Neugeborene ihren Müttern entwendet und zur Adoption freigegeben. María Luisa Torres fand ihr Kind nach 30 Jahren wieder.

Von Reiner Wandlertaz

„29 Jahre“, stammelt María Luisa Torres. „Meine Tochter.“ Heulend schließt sie die jüngere Frau in ihre Arme. „Mama“, antwortet Pilar Alcade. Diese Szene spielte sich am 30. Juni 2011 live im Mittagsprogramm des Privatsenders Antena 3 ab. „Wenn ich die Aufnahmen sehe, bekomme ich noch immer weiche Knie“, sagt María Luisa Torres und strahlt übers ganze Gesicht. „Seit ihrer Geburt am 31. März 1982 hatte ich meine Tochter gesucht.“

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2 Comments

  1. Erschütternd ist auch der Umfang, man spricht von 300.000 Babies, die den Müttern gestohlen wurden. Die RKK hat mit Franco kooperiert, die Babies Nicht-Francisten gestohlen und systemtreuen Genossen verkauft.

    Genaues wird wohl nie rauskommen, die Beteiligten sind alle vollkommen unschulding und die Kurie hat, wie in solchen Fällen üblich, die Akten verschwinden lassen

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  2. Egal ob Ländereien, Imobilien oder Kinder, im aneignen jeglichen fremden Eigentums waren die Kirchenleute von jeher ganz groß. Alles im Namen der Liebe und des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Aus weltlich-realistischer Sicht sind die Vorgehensweisen der kirchlichen Abstauber und Menschenräuber, ganz klar und einfach, kriminell. Unsere buckelnden Politiker und Juristen sehen da anscheinend großzügig, wahrscheinlich aber sogar eher eingeschüchtert, ängstlich-feige (nämlich was evtl. im Jenseits mit ihnen passieren könnte) und dadurch schließlich machtlos gelähmt, darüber hinweg. Die ewig treudoofe Herde der betrogenen Schafe zollt ihren Gaunerhirten eh´ weiterhin die unterwürfige, blinde Gefolgschaft.

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